Dienstag, 10. August 2010

Abenteuer eines großen Jungen

Quelle: Frankfurter Rundschau

Ed Stafford lief 860 Tage lang den Amazonas entlang und kam weiter als je ein Mensch vor ihm. Auf dem Weg zur Quelle des Tropenflusses trotzte der Brite vielen Gefahren.

Rio de Janeiro – „Mission beendet“, twitterte Ed Stafford jetzt erleichtert, als er am Atlantik ankam. 860 Tage lang sei der Brite dem Amazonas von der Quelle bis zur Mündung gefolgt – und zwar zu Fuß, meldete die Londoner Zeitung Times am Dienstag. „Ich war mir immer sicher, dass es möglich sei“, schrieb der 34jährige britische Ex-Soldat in seinem Blog, den er – per Laptop, Video und Satellitenverbindung – auch von den unwirtlichsten und entlegensten Abschnitten seines Fußmarschs stets aktualisierte...

Der gesamte Artikel ist unter oben angegebenem Link bei der Frankfurter Rundschau zu finden.

Sonntag, 8. August 2010

Ein Wasserwanderer in Mecklenburg

Diesen Titel habe ich meinem heute veröffentlichten Reisebericht über meine Kajaktour in Mecklenburg gegeben. Es hat ein bisschen gedauert, bis alle Bilder, Texte und Daten für die Geo-Reisecommunity aufbereitet waren. Jetzt ist es an der Leserschaft, zu beurteilen, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Ich hoffe es natürlich.

Übrigens noch eine kleine Anmerkung zur Müritz: Es handelt sich dabei um einen wirklich großen See, der zudem als Wasserstraße dient. Will man diesen See überqueren, hat man einige Kilometer offenes Wasser zu bewältigen. In der Länge sind es noch einige Kilometer mehr und Rastplätze unterwegs relativ rar. Wind kann unterwegs ganz plötzlich aufkommen und über die eben noch leicht gewellte Wasseroberfläche können plötzlich kurze, schnell brechende Wellen wogen. Dieses Gewässer möchte ich keinem ungeübten Ferienpaddler empfehlen. Man benötigt unter Umständen einige Kondition und Erfahrung mit dem Paddeln in Wellen. Es sollen immer wieder Unfälle passieren, ab und zu auch mit tödlichem Ausgang. Leider konnte ich bisher noch keine offizielle Unfallstatistik im Netz finden. Es gibt aber genügend Gebiete innerhalb der Seenplatte, die wirklich
jedem einen schönen Paddelurlaub versprechen. Nur dabei bitte immer auch an die schützenswerte Flora und Fauna denken.

Reisebericht Ein Wasserwanderer in Mecklenburg

Samstag, 31. Juli 2010

Kajakexpedition im Namen des Umweltschutzes

Ein weiterer Abenteurer, der sich gerade erst am 12. Juli auf eine neue Kajakexpedition gemacht hat, ist der Autor Falk Schultz. Er startete von Lindau aus zu einer 1600 Kilometer langen Tour über den Bodensee und Rhein zum Rhein-Herne-Kanal, dann über Dortmund-Ems-Kanal, Mittellandkanal, Elbe-Seitenkanal, Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal auf die Ostsee. Sein Ziel ist es, Flensburg in weniger als zwanzig Tagen zu erreichen. Mit dieser Aktion möchte Schultz auf den Deutschlandstart der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd aufmerksam machen, die sich für den Schutz bedrohter Meeresbewohner einsetzt.

Freitag, 30. Juli 2010

Neuer Weltrekord für die schnellste Kanufahrt auf dem Rhein
















Nun ist es amtlich: Corrado Filipponi hat es tatsächlich geschafft einen neuen Weltrekord für die schnellste Kanufahrt auf dem Rhein aufzustellen. Gestern Abend um 21:16 Uhr erreichte er in Begleitung eines Schiffes des Port of Rotterdam, das ihn auf den letzte Kilometern begleitete, den Berghaven in Hoek van Holland. Damit unterbot er den bestehenden Rekord im Solokajak um 10 Stunden und 15 Minuten, sowie die überhaupt schnellste Fahrt im Zweierkajak um 15 Minuten. Man darf gratulieren!

www.rhein2010.ch

Sonntag, 25. Juli 2010

Besondere Gäste beim WSV


Auf seiner Jagd nach dem Weltrekord schaffte es Corrado Filipponi heute tatsächlich bis nach Worms. Er und sein Team freuten sich über die Einladung, an unserer Kanustation die Nacht zu verbringen. Also nahm ich die Begleitfahrzeuge an unserem Bootshaus in Empfang, wo dann auch noch neugierige Paddelkollegen aus Mannheim ankamen, die den Rekordversuch ebenfalls online verfolgen. Bald herrschte rege Betriebsamkeit, um Corrado in Empfang zu nehmen, Abendessen sowie Übernachtung im Bootshaus vorzubereiten. Nach einem derart frühen Tagesbeginn und so vielen Stunden im Boot würde man sicherlich am liebsten gleich ins Bett fallen. Davor muss man aber erst einmal etwas essen, die nächste Etappe durchsprechen und telefonisch Radiointerviews führen.

Um das richtig amtlich zu machen muss übrigens an jeder Station ein unabhängiger Zeuge eine kleine Urkunde ausfüllen, mit der er bestätigt, dass Corrado tatsächlich mit dem Kajak angekommen ist. Der Zeuge wird dann noch mit der Urkunde fotografisch festgehalten. In Worms war ich das. Wer hätte das heute gedacht? So kann jeder Tag unerwartete Ereignisse bereithalten.







 
Ich drücke Corrado weiterhin die Daumen für ein gutes Gelingen!

Samstag, 24. Juli 2010

Kajaktour über die Mecklenburgische Seenplatte

Inzwischen habe ich acht Tage Rundtour über die Mecklenburgische Seenplatte hinter mir und ich kann sagen, dass es eine tolle Tour, aber gut was los war. Ich habe natürlich auch wieder mein Tourtagebuch dabei gehabt und werde noch einen Reisebericht verfassen. Zuerst habe ich jedoch meine Fotoausbeute gesichtet, fast vierhundert Bilder bearbeitet und die Exif-Daten mit Koordinaten und Stichworten ergänzt, so lange noch alles frisch im Kopf ist. Das war schon recht aufwändig. Immerhin kann ich nun schon mal vorab eine kleine Diashow anbieten, die ich gerade bei Youtube hochgeladen habe. Ich hoffe, sie gefällt Euch. Um die Diashow in Originalgröße zu sehen, müsst Ihr in dem Fenster rechts unten das Youtube-Symbol anklicken" anklicken.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Schweizer startet zweiten Weltrekord-Versuch auf dem Rhein

Nach der Planung unserer Rheintour von Chur nach Worms ist es ja immer wieder interessant zu lesen, was sich sonst noch so tut.

Der 42-jährige Winterthurer Corrado Filipponi setzt zu seinem zweiten Weltrekord-Versuch auf dem Rhein an. Von Chur aus machte er sich heute im Einerkajak auf den Weg nach Rotterdam. Die momentan schnellste Zeit im Einerboot auf der 1161 Kilometer langen Strecke liegt bei 7 Tagen, 23 Stunden und 31 Minuten und wurde seinerzeit von einem Engländer der British Canoe Union aufgestellt.

Den Hinweis entnahm ich der Onlineausgabe des Kajak Magazins. Die offizielle Internetseite zu dem Rekordversuch findet sich unter der URL www.rhein2010.ch

Auf seiner vierten Etappe wird Filipponi dann voraussichtlich am Sonntag auch bei uns in Worms vorbeikommen. Da drücke ich mal die Daumen und wünsche ihm viel Sitzfleisch!