Wann? 1.- 16. September 2007 Wo? In ganz Schottland
Die Scottish Food Fortnight ist ein herbstliches Fest, eine Feier mit allem, was Schottland an gutem Essen und Trinken zu bieten hat. Geschäfte, Restaurants, Bauernmärkte und viele andere werden sich an diesem nationalen Ereignis beteiligen, das die ungeheure Vielfalt an wunderbaren, frischen, saisontypischen Lebensmitteln vorstellt, die die schottische Landschaft hervorbringt.
...the earth is your Grandmother and Mother, and she is sacred. Every step that is taken upon her should be as a prayer. (Black Elk)
Montag, 2. Juli 2007
Scottish Food Fortnight 2007
Samstag, 30. Juni 2007
Meine Ausrüstungsliste für Schottland
Beginnen möchte ich mit der Kleidung. Da ich beim Wetter mit allem rechnen muss, die Rucksackkapazität aber begrenzt ist, empfiehlt sich Funktionskleidung, die nach dem Zwiebelschalenprinzip kombiniert werden kann. Alles trocknet relativ schnell und kann somit unterwegs auch mal gewaschen werden. Einzig Unterwäsche ist doppelt vorhanden:
- Black Bear Boxer Shorts, silberionisiert
- Woolpower 400 Wandersocken mit 64% Merinowollanteil
- Crane Sportunterhemd
- Outdoorhose Four Seasons Svalbard, gewachst
- Mammut Outdoor Gürtel Unisex
- Crane Sportshirt
- Fleecepullover
- Gore Windstopper-Jacke
- Marmot Oracle Regenjacke, da Poncho für Wind evtl. nicht so geeignet.
- Regenhosen (Tchibo)
- Sonnenhut Black Bear Creek
- Wanderstiefel HanWag Banks GTX
Als Rucksack favorisiere ich momentan einen gebraucht erstandenen Golite Trek Pack 64+11 l mit 910 g Gewicht, der für Lasten bis 17 kg geeignet ist. Das geringe Gewicht wird einerseits durch leichte Materialien erreicht, andererseits durch das Weglassen eines steifen Tragesystems. Auf dem Rheinsteig habe ich diesen Rucksack, mit Ausrüstung und Verpflegung bis zum Maximalgewicht belastet, bereits erfolgreich getestet.Als Behausung für die Tour wollte ich ursprünglich das Weight Watcher RT von Jack Wolfskin mitnehmen. Bei schlechtem Wetter, oder zu vielen Midges freut man sich aber über jedes Bisschen mehr Platz im Innenzelt, da man bei den kleinen Stechmücken gerne auf die Nutzung der Apside verzichtet. Also habe ich mich für das Vaude Taurus Ultralight entschieden. Mit diesem 1-2 Personen-Ultraleichtzelt spare ich sogar noch gegenüber dem JW-Solozelt an Gewicht.
Sonstige Ausrüstung fasse ich hier erst einmal ohne weitere Erläuterung zusammen:
- Leki Makalu Classic Trekkingstöcke
- Schlafsack Salewa Mont Blanc 5°
- Isomatten Artiach Light-plus und Skin Micro-Lite short
- Bauschuttsack als Rucksackliner
- Packsack mit Umhängeriemen als Daypack, Kissenbezug etc.
- kleines Reparaturset mit Reparaturhülse, Flicken, Kleber, Nadel und Faden etc.
- Grangers Lederfett für die Schuhpflege
- kleines Erste-Hilfe-Set
- Gürteltasche
- Kompass
- Garmin etrex GPS
- Miniradio mit Ohrstöpseln
- Petzl Tikka LED-Stirnlampe
- Ersatzbatterien
- Canon IXUS 60 Digitalkamera mit Kameratasche, SD-Speicherkarten, Ersatzakku und HAMA-Tischstativ
- Platypus Hoser Wassersack, 2 l zum Wasserholen und Vorrat f. abends und morgens
- Nalgene Weithalsflasche 0,7 l
- Katadyn Vario Wasserfilter
- Kochset mit Dosenkocher und Primus Trek Kettle
- Brennspiritus (wird vorort gekauft)
- Feuerzeuge
- Foon
- Berghaferl
- 1/2 Spülschwamm
- Opinel
- kl. Ardbeg-Flachmann
- Das Thema Verpflegung behandle ich noch mal separat
- leichter Adidas Kulturbeutel
- Zahnbürste
- Probetube Zahnpasta aus Drogerie
- Waschlappen aus Microfasertuch (Lidl)
- PackTowl Reisehandtuch
- Deostick
- Outdoorseife
- Bürste für die langen Zotteln
- 1/2 Rolle Toilettenpapier
- ein paar feuchte Tücher in Einzelverpackung
- Kampferspray für die Füße
- Samsonite Brustbeutel
- Personalausweis
- Auslandskrankenversicherung
- Flugticket
- Mobiltelefon (auch als Wecker)
- Reiseliteratur
- Landkarten
- kl. Notizbuch und Stift
- Adressliste
- kl. Wörterbuch
Sonntag, 24. Juni 2007
Zum Nachdenken angeregt
„Hallo, schön dass Du mich besuchst.“ Ich stehe auf der Aussichtsplattform der Baumskulptur am Lautsprecher, der in den metallenen Stamm montiert ist und lausche dem, was der Baum mir erzählt. Mir war die etwa 18 Meter hohe Baumskulptur mit den großen, rechteckigen grünen Blechblättern von der Flörsheimer Warte aus aufgefallen und ich suchte mir den Weg entlang der Flörsheimer Schweiz zu diesem Objekt. Im Regionalpark Rhein-Main gibt es viele Werke von Künstlern zu besichtigen, aber dieses Projekt scheint in der Planung bereits auf Unverständnis gestoßen zu sein, wie ich einem Zeitungsbericht entnahm.
„Mein Fundament besteht aus einem Stern mit 15 Metern Durchmesser. Man könnte mich als Flachwurzler bezeichnen, doch ich entziehe weder dem Boden Wasser, noch betreibe ich Photosynthese.“ Der Baum erzählt, dass sein Stamm einen Durchmesser von 1,20 Metern hat und mit 24 Schrauben von 1,40 Metern Länge auf dem Fundament befestigt ist. Innen wurde er mit Beton ausgegossen ist. Die zehn Äste, die aus bis zu 29 Einzelteilen bestehen, sind teils verschraubt und teils geschweißt. Er hat 91 verzinkte und grün gestrichene Blätter, welche immer Grün bleiben und auch im Winter nicht abfallen. „Im Winter wird auch auf meinen Ästen Schnee liegen. Er wird sogar länger liegen bleiben, als auf einem richtigen Baum, da lebende Bäume eine Eigenwärme haben.“ Damit der Baum dem Besucher etwas über sich erzählen kann, bestehen drei der 70 mal 70 Zentimeter großen Blätter aus Fotozellen, um eine Ton- und Klanginstallation zu betreiben. Sie wird per Sensor ausgelöst, sobald ein Besucher über die Stahltreppe zum "Baumhaus" in luftigen neun Metern Höhe hinaufklettert.
Die doppelseitige Infotafel am Fuß des Baums, sowie die Erzählungen aus dem Lautsprecher sollen uns auf unseren Umgang mit der Natur aufmerksam machen. Viel zu leicht verdrängen wir unsere Abhängigkeit von einem funktionierenden Ökosystem. Wir holzen ganze Wälder ab und betrachten Holz nur noch als Rohstoff. Zwischenzeitlich möchte der Mensch auch noch in den Bauplan der Schöpfung eingreifen und Bäume durch gentechnische Manipulationen schneller wachsen, oder mehr Zellstoff produzieren lassen. Die Stimme aus dem Lautsprecher fragt, ob man die Konsequenzen eines solchen Handelns wirklich absehen kann und ob man einen solchen Baum von einem normalen Baum irgendwie unterscheiden könnte. Ihn selbst erkennt man auf jeden Fall immer als das, was er ist. Ein künstlich geschaffenes Objekt…
Sonntag, 17. Juni 2007
Schmerzhaftes Wochenende und Geocaching
Am Wegrand fand ich unterwehs die Karte eines Grundschülers, der bei einem Ballonwettbewerb einer Mainzer Schule teilgenommen hatte. Die Karte konnte noch nicht alt sein und ich packte sie ein, um sie kommende Woche zurückzusenden. Unterwegs musste ich noch darüber sinnieren, wie viele Karten wohl am Ende tatsächlich wieder den Weg zur Schule zurückfinden würden. Sie freuen sich bestimmt über jede einzelne Karte, welche überhaupt von einem Finder zurückgeschickt wird.
Als ich heute aufwachte, merkte ich schon wieder die Beschwerden im Rücken. Lange am Notebook sitzen, oder einen Film schauen wäre also wieder tödlich für den Rücken. Ich wollte also wieder laufen. Um das Ganze mal ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, bin ich mal wieder auf diverse Geocaching-Seiten gegangen und suchte mir Caches in meiner Umgebung, deren Koordinaten ich in mein GPS übernahm. Bei der Gelegenheit wollte ich dann auch mal einen Cache deponieren. Man muss ja einfach mal damit herumspielen.
Die nächsten Koordniaten stammten von einem kleinen Cache auf der Rhein-Main-Regionalroute, keine zwei Kilometer von mir. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass es im Sommer aufgrund des Pflanzenwuchses schwierig sein könnte. Als ich dann das Zielgebiet auf etwa 5-6 Meter eingegrenzt hatte, suchte ich in einem Straßengraben, halb geduckt unter Gestrüppen herum und wurde wohl von dem einen oder anderen Spaziergänger und Radfahrer recht befremdlich angeschaut. Ich drehte Steine, schaute an Stämmen, aber ich fand nur jede Menge Müll, den die Leute, wie so üblich, einfach in den Graben geworfen haben.
Auf der Flörsheimer Warte sollte ich dann aber mehr Glück mit den ersten Fundstellen eines sogenannten Multis haben. Es sind nur die Koordinaten des ersten Caches bekannt. Hat man den gefunden, dann führt dieser auf die Spur des Zweiten und so weiter. Schon der dritte Cache sollte sich aber an einer Stelle befinden, wo alles zugewuchert war. Selbst ein Tipp zu Farbe und Form des Verstecks brachte mich hier irgendwie nicht mehr weiter. Schade. Also beschloss ich, in der Umgebung einen Platz für meinen eigenen Cache zu finden. Ich hatte da auch schon ein Gebiet im Auge, wo ich über Trampelpfade hin gelangte. Als Behälter diente mit ein Brausetablettenröhrchen, in welches auch ein sogenanntes Log und ein kleiner Bleistift passte, damit sich ein Finder darauf eintragen kann. Nun muss ich die Koordinaten nur noch bekanntgeben. Hierzu gibt es neben meinem Blog natürlich noch spezielle Verzeichnisse. Schließlich kommt nicht jeder Leser automatisch gleich aus der Gegend um Hochheim/Flörsheim am Taunus. Wer aber doch aus der Nähe kommt und ein GPS hat, der kann gerne mal schauen und sich im Log eintragen: N 50°01.089' E 008°24.055' (WGS84).
Samstag, 16. Juni 2007
MDR bietet nun auch die Sendung BIWAK auf DVD an
- Winterliche "Rheima-Regatta" - Mit dem Faltboot die Unstrut hinab
- Sturm auf Gipfel und Gletscher - Winterliche Bergtour im Schatten der Eiger Nordwand
- Entdeckungsreise in die "verborgene" Sächsische Schweiz - Durch die Nikolsdorfer Wände und das Labyrinth
Künftig werden immer drei Sendungen zusammengefasst. Die BIWAK-DVD gibts im Buch- und CD-Fachhandel, aber auch in Bergsportläden. Mehr zu lesen ist auf der Seite des MDR
Freitag, 15. Juni 2007
Kleidung mit Geruchsschutz
Den kompletten Artikel mit einer Übersicht von entsprechenden Produkten findet man hier als PDF zum offiziellen Download.
Ebenfalls als PDF wird ein entsprechendes Herstellerverzeichnis zum offiziellen Download angeboten.
In der Ausgabe 134 (April/Mai 2007) wurde bereits über das Thema Schmutzschutz bei Outdoorkleidung berichtet. Auch dieser Artikel steht zum offiziellen Download zur Verfügung.
Das Herstellerverzeichnis dazu findet man hier zum Download.
Outdoor - Termine
Die TourNatur ist von Freitag, 31. August bis Sonntag, 2. September 2007, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Parallel findet der CARAVAN SALON DÜSSELDORF, die weltgrößte Messe für mobile Freizeit, statt. Die Eintrittskarten für die TourNatur gelten auch für diese Messe und kosten für Erwachsene 11 Euro. Kinder, Schüler und Studenten bekommen Ermäßigung.
Am 23. September 2007 findet das WanderFestival am Stausee des saarländischen Losheim statt. Von 09:00 bis 17:00 Uhr werden dort geführte und individuelle Wanderungen auf den Premiumwanderwegen der Umgebung, Kanufahren auf dem Stausee, Eseltrekking, Nordic Walking, Geo-Caching, Kneipp-Wandern und natürlich Wandern auf dem neuen Saar-Hunsrück-Steig angeboten.