Samstag, 18. April 2009

Isle of Skye mal etwas anders


Mai 2009 erscheint ein Bildband mit Drucken des Künstlers William Daniell. In der Beschreibung der englischsprachigen Ausgabe heißt es:

William Daniell was born in 1769, the son of the landlord of the Swan Inn in Chertsey. He was elected Associate of the Royal Academy in 1807, and a Royal Academician in 1822. An accomplished artist in oils and watercolours, he also had matchless skills in the magical process of aquatint engraving. Such were his artistic vision and delicacy of touch, that he was able to produce the most wonderful atmospheric aquatint prints, which had the appearance and impact of water colour paintings. His greatest work, 'A Voyage Round Great Britain', included 308 prints of coastal scenes, and was published by Longman over the period 1814-25. John Garvey's first encounter with Daniell's work was in 1969, when he first held a Daniell aquatint print in his hands, of the spectacular mountain, Bla Bheinn, which is part of the Cuillins on the Isle of Skye. He was overwhelmed by the composition of the view, the black threatening profile of the mountain dwarfing the people and boats on Loch Slapin below. Here, Garvey brings together 17 aquatint prints and 10 pencil sketches from the Hebridean islands of Eigg, Rum, Skye and Raasay, and photographs showing these views as they are today. He takes the reader along the route of Daniell's journey in 1815, using the artist's words and those of contemporary travellers, such as Walter Scott and Dr John McCullock, to describe the scenery and the condition of the people. He puts greatest emphasis on the celebration of Daniell's skill as an artist, but additionally gives his journey historic perspective.


Dienstag, 14. April 2009

Tchibo bietet Outdoorprodukte an

Als ich mir heute in der Frühstückspause einen Kaffee bei Tchibo holte, fiel mir der aktuelle Prospekt Entdeckernaturen ins Auge. Unter der gleichnamigen Rubrik ist auch im Internet ein kleines Sammelsurium an outdoorsporttauglicher Kleidung und Ausrüstung zu finden. Darunter Trekkinghosen, Fleecejacken, Trekkingjacke, Funktionsunterhemden und -socken, Trekkinghemden, ein einfacher Sommer-Mumienschlafsack, Wanderstöcke, diverse Kleinelektronik etc. pp. Hierbei fiel mir eine GPS-Pulsuhr besonders auf. Für 140,- Euro bekommt man folgenden Funktionsumfang: Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Distanz und Position, sowie Trackback-Funktion. Die Uhr kann zur Datenanalyse und zum Aufladen über USB an den PC angeschlossen werden. Dazu gibt es einen Brustgurt, das USB-Kabel, eine CD-ROM mit Software, Batterie und eine Bedienungsanleitung. Die Betriebszeit soll bei bis zu ca. 28 Stunden liegen. Wenn ich mir die Screenshots anschaue, dann könnte die mitgelieferte Software für die GPS-Funktion Google Maps integrieren, Onlinezugang vorausgesetzt. Wie toll die Uhr ist, könnte ich anhand der Bilder und Beschreibung natürlich nur spekulieren. Kommentare dazu veröffentliche ich aber gerne.

Montag, 13. April 2009

Osterpaddeltour auf dem Neckar

Back from Paddeling! Karfreitag eine kleine Vereinsfahrt auf dem Glan. Von Medard paddelten wir über das teils recht flache kleine Flüsschen bis nach Odernheim. Super Wetter und das erste Grünen und Blühen sorgten für einen wahren Paddelgenuss. Ab Samstag ging es dann auf 103 Kilometern in drei Tagen bei ebenso herrlichem Wetter über den Neckar nach Worms. Die erste und schönste Teilstrecke führte uns von Haßmersheim zum Campingplatz in Eberbach. Unterwegs haben wir ein Pärchen mit einem alten Faltboot-Schätzchen kennengelernt. Wir paddelten den Rest des Tages zusammen, legten zwischendurch noch am Naturfreundehaus Zwingenberger Hof für eine Mittagsrast im Biergarten an und beendeten später am Campingplatz in Eberbach die Etappe. Direkt hinter dem Campingplatz befindet sich eine kleine Rampe vom DLRG. Dort ist das Anlanden gut möglich. Mit den Bootswägen schafften wir die Kajaks zur Zeltwiese am anderen Ende des Campingplatzes und richteten uns ein gemütliches Lager ein. Martin hatte extra ein kleines Fässchen Bier im Boot transportiert, um den ersten Abend zünftig ausklingen zu lassen. Dazu gabs Steaks vom Einweggrill. Bei einer gemütlichen Runde konnten wir unsere beiden Mitpaddler mal etwas näher kennenlernen. Er, Typ Paddler, Weltenbummler und Trekkingfan, hat seine Frau in Brasilien kennengelernt. Eine richtig nette und hübsche Brasilianerin, die ihm letztendlich nach Tübingen folgte. Da gab es einiges zu erzählen.
Sonntag kamen wir zwar relativ früh aus den Schlafsäcken, vertrödelten dann aber ein wenig den Morgen. Wir hatten für diesen Tag vor nach Mannheim zu gelangen. Eine ordentliche Tour mit 51 km Länge. Auf dem trägen Neckar mit seinen zahlreichen Wehren, die es häufig zu umtragen galt, muss man seine vollbepackten Boote schon gut antreiben. Wir kamen leider etwas spät aufs Wasser und mussten uns schon ein wenig sputen, um die vor uns liegende Etappe zu bewältigen. Der erste Abschnitt war landschaftlich noch recht reizvoll, aber irgendwann umgab uns dann großstädtische Betriebsamkeit. Dann, kurz vor knapp bekamen wir dann Probleme mit dem Umtragen des Wieblinger Wehres. Unter der Autobahnbrücke ist mit einem großen Schild eine Bootsumtragestelle ausgewiesen. Eine Rampe gibt es dort aber nicht. Man muss an einem Anleger hochklettern. Bei der kleinen Sitzluke meines Seayak nicht ganz so einfach. Dann noch
das schwer beladene Boot hochhieven. Auf der anderen Seite findet man dann einen Anleger am Altwasser, der ebenso hoch ist. Eine andere Möglichkeit zum Einsetzen fanden wir aber nicht. Zum Glück kamen aber gerade Paddler, die uns dann halfen die Kajaks zu wasser zu lassen. Plötzlich fanden sich noch mehr ein, die endlich mal sehen wollten, wie jemand hier einsetzt. Das gabs wohl vorher noch nie und alle hatten sich stets gefragt, wie das gehen solle. Letztendlich hat uns die ganze Aktion mächtig Zeit gekostet. Am Ende paddelten wir in der Dämmerung durch den Neckarkanal und versäumten die Umtragestelle zum nächsten Altwasserabschnitt mit den ganzen Zeltmöglichkeiten. Im Kanal gibt es nur Spundwände ohne Anlandemöglichkeit, also keine Chance aus dem Wasser zu kommen. Dann mussten wir am bereits geschlossenen Feudenheimer Wehr über eine Leiter aus den Booten steigen und diese ausladen, bevor wir sie hochziehen konnten. Wir bauten auf einem kleinen Grünstreifen der Mole unser Zelt auf. Heute früh dann schnell wieder abbauen und dann erst einmal Frühstück auf der nächsten Parkbank. Mit den Bootswägen umgingen wir das Wehr und wechselten auf der anderen Seite über eine Brücke ans Altwasser. Dann begaben wir uns auf die Schlussetappe. In Worms kamen wir dann bereits gegen 12:00 Uhr an. Die frühe Uhrzeit war uns aber ganz recht. So blieb uns noch etwas Zeit, um vor dem Ende des langen Osterwochenendes ein wenig ausspannen zu können.

Einen ausführlichen Bericht habe ich in der Geo-Reisecommunity veröffentlicht.


Mittwoch, 8. April 2009

Tourplanung für Ostern

Es sieht nach einem sonnigen Osterwochenende aus. Endlich die lang ersehnte Gelegenheit für eine erste Mehrtagestour mit dem gewissen Genussfaktor. Zuvor galt es aber noch zu überlegen, ob die Tour zu Lande oder zu Wasser stattfinden soll. Zu viele Optionen können die Entscheidung ja erheblich erschweren. Glücklicherweise fiel dann aber durch einen interessierten Vereinskollegen recht schnell die Wahl auf eine kleine Paddeltour. Samstag bis Montag haben wir Zeit. An den Einsatzpunkt könnten wir uns fahren lassen, aber es sollte möglichst eine Einweg-Fahrt werden, um weitere logistische Probleme von vornherein auszuschließen. Sollten wir allerdings drei Tage lang auf dem Rhein paddeln? Schon alleine landschaftlich reizte da viel mehr eine Fahrt über den Neckar und von der Rheinmündung noch das Stück bis nach Worms. Ein Minimum von hundert Kilometern sollte wohl für die gesamte Tour drin sein. Also komme ich nun mal zur Tourenplanung, die einfach zur Steigerung der Vorfreude dazu gehört. Ein erster Blick fiel auf meine alte Jübermann Wassersport-Wanderkarte , die mit ihrem Maßstab 1:450.000 allerdings nur für eine grobe Orientierung reicht. Also warum nicht einfach mal mit der Garmin Mapsource Software versuchen? Meine installierte Topo Deutschland V2 zeigt immerhin schon mal Brücken und Wehre an. Mit entsprechender Webunterstützung müsste es doch möglich sein, sich eine Tour fürs GPS zu erstellen, in welcher alle wichtigen Daten enthalten sind. Das wäre doch auf dem Wasser ganz praktisch. Als erstes begann ich vom Endpunkt Floßhafen Worms rückwärts eine Tour einzuzeichnen. Auf diese Art kann man schon mal recht gut die richtige Distanz für die Gesamtstrecke festlegen. Nachdem ich mich dann noch mit dem Tourenleiter unserer Kanuwandergruppe beraten hatte, stand als Startpunkt die Slipanlage in Jagstfeld, Bad Friedrichshall fest. Als nächstes fügte ich Wegpunkte mit entsprechenden Symbolen für die zehn Wehre auf unserer Strecke ein und verband sie mit der Route.
Um geeignete Unterkünfte zu finden, suchte ich zuerst das offizielle
DKV-Kanustationsverzeichnis durch. Dann kam ich auf die Idee, die Suche einmal in Google Maps durchzuführen. Kanustationen sind dort zwar zu finden, aber für den geplanten Abschnitt des Neckars schaut es nicht so prickelnd aus. Der Suchbegriff „Camping“ ergab dann aber passende Treffer. Praktische Maps-Funktion: Über den Menüpunkt Senden – GPS kann man die Koordinaten eines gefundenen Ortes direkt auf ein an den Rechner angeschlossenes GPS laden. Diese Wegpunkte lassen sich dann vom Gerät wiederum in Mapsource laden und nach entsprechender Überarbeitung der Bezeichnung und Symbole in die vorbereitete Tour einbinden. Soweit nicht mal schlecht. Dann habe ich durch einen glücklichen Zufall den Gewässerführer der Ruderer-Community weRow.com entdeckt. Nettes Tool, wie ich finde! Hier sind zahlreiche Gewässer auch außerhalb Deutschlands beschrieben. Hat man sich den gewünschten Fluss ausgewählt, dann gelangt man in eine Maske zur genaueren Eingrenzung der Tour. Über Auswahlmenüs kann man Streckenbeginn und –ende festlegen und bekommt dann als Liste mit kleinen Detailgrafiken relevante Wegmarker angezeigt, die vor Gefahrenstellen warnen, Abzweigungen oder auch Übernachtungsmöglichkeiten anzeigen und viele weitere Hinweise liefern. Über einen kleinen Trick kommt man auch an die Koordinaten: Jeder einzelnen Punkt kann über die Funktion Ändern bearbeitet werden. In diesem Menü befinden sich dann unter der angezeigten Karte Latitude und Longitude, welche sich herauskopieren lassen. Heute Abend werde ich mich dann noch mal zuhause hinsetzen und schauen, welche Daten ich so noch in meine Tour mit einbeziehen kann. Am Samstag beginnt dann der Praxistest mit dem Garmin GPSMAP 60CS und testweise auf dem Kajak befestigtes Silva Solar 1 - Panel zum Nachladen von der Akkus, wenn GLS noch rechtzeitig die Globi-Bestellung liefert.

Nachtrag
Wie bisher immer, wenn ich kurzentschlossen bestellte und Globi die Dringlichkeit mitteilte, ging der Versand recht schnell. Großes Lob und Dank dafür!
Bei meiner Recherche im Internet habe ich außerdem noch einen weiteren interessanten und frei zugänglichen Gewässerführer bei rudern.de gefunden. Interessant, dass es immer die Ruderclubs sind, die sich die ganze Mühe machen. Ein weiteres großes Lob dafür! Es gibt halt immer nur eine kleine Einschränkung bei der Sache: Reine Kanu- oder Wassersportvereine ohne Ruderabteilung werden als Übernachtungspunkt nicht berücksichtigt. Trotzdem eine große Hilfe.

Dumm gelaufen war bei mir lediglich, dass beim Import der geplanten Tour auf mein GPS nur die Kartensätze übertragen wurden, nicht aber die ebenfalls ausgewählten Wegpunkte und Routen. So hatte ich mir dann einige Arbeit umsonst gemacht. Überprüft hatte ich danach nämlich den Datenimport nicht mehr...

Freitag, 3. April 2009

Der Editor´s Choice Award 2009

Es ist wieder soweit. Zelte wurden wieder durch Windmaschinen sturmgepeitscht, Regenjacken mit Powerberegnung auf ihre Dichtigkeit getestet, zahlreiche Produkte auf Touren rund um den Globus getestet und nun hat das outdoor Magazin wieder seinen Editor´s Choice Award verliehen. The best of the best der outdoor Redaktion sind:
  • Der Hochtourenstiefel Mammut Mamook GTX
  • Die beiden Kochsets GSI Soloist und Dualist
  • Der Trailrunningschuh Adidas Terrex Fast Mid
  • Der ultraleichte The North Face Triumph Anorak
  • Die Stirnlampe Petzl Myo RXP
  • Der Geodät für Solowanderer Hilleberg Soulo
  • Der leichte 48 l Rucksack Osprey Exos 46
  • Das Outdoor-GPS SATmap active 10
  • Der große Vierjahreszeiten-Geodät Exped pegasus
  • Die tollen Trekkinghosen Lundhags Traverse Pants
  • Der leichte KuFa-Schlupfer Integral designs plq jacket
  • Der Daunenschlafsack Feathered friends swallow
  • Die neue GPS-Kartengeneration Garmin topo Deutschland v3
  • Die leichte Dreilagenjacke Mountain Hardwear terra shell
  • Die neue Leichtluftmatte Therm-a-rest neoair
Auch hier zeichnet sich immer mehr der Trend zu leichteren Produkten ab, die das Trekken ja doch etwas angenehmer machen können. Eine Multimediashow mit allen 15 Produkten findet man wie immer beim outdoor Magazin.

Donnerstag, 2. April 2009

April, April

Schon gestern früh war ich gespannt, was der diesjährige erste April wohl so bringen würde. Als ich dann irgendwann nachmittags endlich mal einen Blick in das Forum der outdoorseiten.net werfen wollte, war lediglich der Blog zu erreichen. Hier war ein großer Artikel zu lesen, in welchem die Mods einen Betreiberwechsel ankündigten. Wegen des immensen Wachstums des Forums und der damit verbundenen Arbeit, sowie der benötigten Performance wäre schon seit längerem nach einem Partner gesucht worden, der finanzierend und unterstützend tätig werden sollte. Nach einigem Hin und Her hätte sich eine Partnerschaft mit Globetrotter als beste Wahl ergeben. Pünktlich zum ersten April sollte angeblich das ganze Forum auf neue Server umziehen und das Layout an die Globi-Seite angepasst werden. Passenderweise war auch auf der Globetrotter-Seite eine entsprechende Verlautbarung zu finden. Demnach sollte damit z.B. auch endlich eine Zensur von unqualifizierten Produktbewertungen und dergleichen stattfinden können. Außerdem sollten Globetrotter-Card-Inhaber Zugang zu weiteren Forenbereichen und mehr Redefreiheit erhalten. Ob irgendwer erwartet hat, was das für Wellen schlägt? Alleine im Blog der outdoorseiten gab es 549 Kommentare. Während die Einen sogleich den Aprilscherz durchschauten, waren Andere durchaus verunsichert, oder sogar entrüstet. Ich war begeistert, denn wenn man mal bedenkt, was für ein Aufwand hier betrieben wurde und wie viel Humor sogar der große Hamburger Versender beweist, dann kann man nur von einer großartigen Inszenierung sprechen. Mal schauen, was den Jungs nächstes Jahr einfällt...

Mittwoch, 1. April 2009

Mit Fahrrad und Segelboot um die Welt

Lediglich mit seinem Fahrrad, 3.000 Dollar und 30 Kilo Gepäck ausgestattet startete Charles Brigham im September 2007 eine Weltreise. Bis er wieder in seiner Heimatstadt Madison im US-Staat Wisconsin ankommt, dürften jedoch noch Jahre vergehen. "Ich liebe Fahrräder und wollte reisen", sagte Brigham bei einem Zwischenstopp in Paris. "Ich finde es unnatürlich, im Flugzeug oder Auto zu reisen - Menschen sind nicht dazu bestimmt, so schnell zu reisen."
Seine ökologische Weltreise führte den damals 28-Jährigen mit dem Rad nach Miami, von dort segelte er nach Großbritannien. Er brach sich den Fuß, musste im Winter erstmals seine Ideale über Bord werfen und mit der Fähre auf den europäischen Kontinent übersetzen.
Nach Paris will der schlaksige Anhänger der Entschleunigung nun nach Madrid radeln, von Gibraltar nach Marokko segeln und mit dem Rad durch Nordafrika bis in den Nahen Osten kommen. Von dort aus plant er eine Tour nach Südostasien, will mit dem Segelboot nach Australien und Neuseeland und schließlich über Südamerika zurück nach Hause reisen. Ich wünsche ihm, dass er seinen Traum zu Ende leben darf.

Quelle: GMX und AFP

Mehr Informationen, Tourtagebuch etc. gibt es auf der Seite Crazy guy on a bike zu finden.