Dienstag, 3. Dezember 2013

Alle Jahre wieder: The North Face Sonderaktion

Wie jedes Jahresende, so auch wieder in diesem veranstaltet Globetrotter Ausrüstung ein The North Face Sale mit teilweise satten Rabatten von bis zu 50 % auf ausgewählte Produkte. Beispielsweise gibt es das zweilagige Resolve Jacket in der Farbe nautical blue für 49,95 EUR statt der regulären 99,95 EUR. Diese Aktion ist wie üblich auf bestimmte Farben und Größen beschränkt. Etwas Stöbern kann sich durchaus lohnen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber auch auf die Schlafsackaktion Hilfe für Obdachlose hinweisen, welche von Globetrotter unterstützt wird. Wer noch einen alten, nicht weiter benutzten Schlafsack zuhause hat und in der Nähe einer Globetrotter-Filiale wohnt, der kann diesen dort spenden und dabei einen Gutschein über 30,- EUR zum Kauf eines neuen Schlafsacks erhalten. Diese Sachspenden gehen an mehrere Kälteprojekte, zu welchen man auf der verlinkten Seite mehr erfahren kann. Tolles Projekt, das hoffentlich viel Zuspruch findet!

Donnerstag, 28. November 2013

Termine, Termine, Termine...

Mit entfernter Verwandschaft von mir teile ich erfreulicherweise die Freude am Paddeln und dem Draußensein. So konnte ich vorab schon mal erste Reaktionen zur diesjährigen European Outdoor Film Tour einfangen, die allerdings eher durchwachsen ausfielen.  So vernahm ich von Langweilig über das Fehlen jeglicher Innovation, bis hin zu aufwändige Filmproduktionen, in welchen nur noch Höher, Schneller, Weiter zählt, statt einmal wieder back to the roots zu gehen, einiges an Kritik. Klar, in Zeiten von Red Bull TV denkt man ja vielleicht, anderen Erwartungen gerecht werden zu müssen, aber ich halte nicht von Einheitsbrei. Chapeau vor jedem, der sich von der Masse abzuheben weiß. Andererseits konnte ich mir ja auch noch kein eigenes Urteil bilden. Im Mannheimer Capitol gastiert die E.O.F.T. schließlich erst am 18.12.13 und wir wollen uns die Vorfreude ja auch nicht gänzlich vermiesen lassen. Ich muss allerdings gestehen, dass mich vom diesjährigen Programm eigentlich nur ein einziger Beitrag richtig interessiert. In The Road from Karakol begleiten wir den amerikanischen Alpinisten Kyle Dempster auf seinem abenteuerlichen Bike-Roadtrip auf dem Weg zu den letzten unbezwungenen Gipfeln Kirgisistans. Ansonsten dominiert auf den ersten Blick lediglich reiner Extremsport, aber schauen wir mal.
Aber auch bei uns in Worms kann man an Abenteuern teilhaben. An echten und selbst erlebten, persönlichen Abenteuern. Unser LincolnTheater bietet nämlich nicht nur ein Podium für Kleinkunst oder Musik, sondern auch für Diavorträge von Weitgereisten. So zum Beispiel am der ADFC Diavortrag Südamerika. Hinter dem etwas nüchternen Namen verbirgt sich die Geschichte von André Schumacher, der alles aufgegeben hat und eine Auszeit von mehr als zwei Jahren nahm, um mit seinem Fahrrad und 40kg Gepäck Südamerika zu bereisen (Mittwoch, 5. Februar 2014 / 20 Uhr). Diavorträge in Kooperation mit dem Alpenverein Worms scheinen sich auch zu etablieren, denn kommenden Februar hat man bereits zum vierten Mal die Gelegenheit daran teilzunehmen. Diese hat den Titel Patagonien - Vom Winde verweht und erzählt von den Trekkingtouren von Heiko Bogun und seiner Freundin Daphne (Samstag, 15. Februar 2014 / 19:30 Uhr). Im März folg dann auch gleich der nächste Diavortrag in Kooperation mit dem Wormser Alpenverein mit dem Titel Auf ins Allgäu - Berge, Hütten, Höhenwege (Samstag, 22. März 2014 / 19:30 Uhr). Weitere Veranstaltungen sind bisher noch nicht veröffentlicht. Es lohnt sich aber bestimmt, das Programm nächstes Jahr im Auge zu behalten.

Dienstag, 26. November 2013

Shortnews

Im Onlineshop der Bergfreunde finden wir aktuell ein Winterjacken Special mit einigem an Angebotsneuheiten und bis zu 50 % reduzierter Ware. Außerdem habt Ihr die Gelegenheit eine Gratiszugabe zu erhalten, denn bis zum 03.12.13 und ab einem Warenwert von 250,- Euro bekommt Ihr bei Eingabe eines Gutscheincodes zur Jacke noch eine Intensivimprägnierung dazu (so lange Vorrat reicht).

Außerdem möchte ich noch der Firma Sport Schröer aus Unna zur Auszeichnung als bester Kanushop 2013 bei der Leserwahl des Kanumagazins gratulieren. Deren Service und die freundlichen Mitarbeiter am Telefon kann ich selbst auch nur lobend erwähnen. Weiter so!
Die Veröffentlichung war bereits Anfang Oktober, aber ich habe es erst jetzt durch den aktuellen Newsletter erfahren. Wie Ihr dem Link zur Leserwahl entnehmen könnt, wurden auch noch in anderen Rubriken Sieger gekürt, wie etwa die besten Boote oder Paddel ihrer Kategorie etc. Lest einfach selbst rein. Mich freut auf alle Fälle, dass in der erstmals gewählten Kategorie "Reisezweier" ein Ally Faltcanadier noch vor Klepper auf Platz eins gelandet ist.

Samstag, 16. November 2013

Neuigkeiten vom OutdoorFoodShop

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erweitert der OutdoorFoodShop sein Angebot um jenes Equipment, welches man zur Zubereitung von heißem Wasser benötigt. Dies betrifft immerhin etwa 95 % der dort angebotenen Outdoornahrung. Ab sofort findet man in der Rubrik "Feuer" vom Feuerstahl über wasserfeste Streichhölzer bis hin zu Brennstoffen eine erste Auswahl an entsprechenden Produkten und in der Rubrik "Wasser" Hilfsmittel sowohl zur mechanischen, wie auch chemischen Aufbereitung, zur Haltbarmachung sowie natürlich Flaschen, Säcke und Kanister zur Aufbewahrung.
Als Sonderaktion zur Neueröffnung dieser neuen Rubriken gibt es auf diese non-food Produkte bis 31.12.2013 einen Rabatt von bis zu 30 %. Außerdem garantiert der OutdoorFoodShop, dass man auf ein dort gekauftes non-food Produkt einen entsprechenden Preisnachlass erhält, sollte man dieses in einem anderen in Deutschland ansässigen Shop günstiger finden. Näheres auf www.outdoorfoodshop.de

Donnerstag, 7. November 2013

Aus dem Off...

Tja Leute, so kann es gehen, wenn man sich nach einiger Recherche ein freies Antimalwaretool und eine mir eigentlich früher schon bekannte Sandbox installiert. Plötzlich sind aus unerklärlichen Gründen alle Systemwiederherstellungszeitpunkte weg und das Notebook hängt sich ständig auf. Einzig der Mousezeiger ließ sich noch bewegen, aber ansonsten absolutes Freeze. Natürlich kommt man nicht gleich darauf, was nun genau das Problem ist, aber das Blog zu pflegen wird plötzlich unmöglich gemacht. Mit dem Tablet kann man das leider auch vergessen, da die App zu mager ist und mir das Tippen längerer Texte mit meinen Wurstfingern darauf eh zu anstrengend ist. 
Bei meinem Notebook dachte ich ja erst an einen fiesen Virus, konnte aber nichts finden. Auch zahlreiche derweil veröffentlichte Updates für mein Windows 7 und die Deinstallation der beiden Tools brachten keine Besserung, bis mir meine Kusine letztens Wise Care 365 empfahl. Mit dieser Tune-Up-Lösung konnte ich nicht nur meine Registry wieder korrigieren, sondern gleich mal den ganzen Rechner entrümpeln. Siehe da, es funzt endlich wieder!

Zwischenzeitlich hatte ich Anfang September eigentlich vor, mir endlich mal den Limeswanderweg anzuschauen. Schon im Frühjahr hatte ich mir das offizielle Kartenmaterial dafür besorgt und mich im Internet darüber informiert, nun verschlug mich eine Geburtstagsfeier nach mehr als zwanzig Jahren mal wieder nach Bad Hönningen. Outdoorhose und Wanderschuhe waren extra im Gepäck, alle Fotoakkus geladen und eine ausreichend große Speicherkarte eingesteckt. Mein altes Tunnelzelt sollte auch mal wieder zu Ehren kommen. Dieses baute ich auf der Wiese neben dem Schützenhaus in Rheinbrohl Arienheller auf. Hier fand die Geburtstagsfeier von Steve statt, den ich noch aus meinen Bikerzeiten kenne. Wir hatten uns rund vierundzwanzig Jahre lang nicht gesehen. Ihn und einige der alten Jungs nach so langer Zeit noch einmal zu treffen war großartig. Es gab Catering, Livemusik und für meinen Hund jede Menge Leute, die gerne mal einen Stein wegkicken oder werfen. Dass meine Tara das dann aber über zehn Stunden lang wie aufgezogen ausnutzte, machte mich fertig. Nachts um halb drei war sie so aufgedreht, dass sie sich erst einmal strikt weigerte, mir ins Zelt zu folgen. Müde und alkoholisiert kann einen so etwas schon ein wenig nerven. Dann, endlich im Zelt und wie es schien gerade eingeschlafen, ging plötzlich die Welt unter. Ich wurde wach und überlegte, ob das nun noch heftiger Regen, oder schon Hagel war und ob das Zelt diese Tortour überstehen würde. Heftige Donner rollten irgendwo fern über mir und ich zählte ständig die Sekunden zwischen Blitz und dem Donnergrollen. Das Innenzelt schwamm regelrecht auf einem Wasserbett. Ich fühlte mich auf die Isle of Skye zurück versetzt. Selbes Zelt, ähnliche Wetterbedingungen. Und meine Schuhe standen natürlich auf dem blanken Boden im Vorzelt. Perfekt. Auf jeden Fall dauerte es geraume Zeit, bis ich endlich wieder einschlief. Das Erwachen, gefühlt kurz danach, war entsprechend ernüchternd. Mein Kopf fühlte sich an, als hätte er etwa das Doppelte seines normalen Umfanges. Ich benötigte all meine verfügbare Energie, um aus dem Schlafsack in die Klamotten und die klammen Schuhe und dann auch noch aus dem Zelt zu kommen, angetrieben von dem Gedanken, Wasser zu holen und meinen Kocher zu starten. Letzte Rettung: Koffein in austreichend hoher Dosis. Derweil organisierte sich Tara schon wieder den nächsten Stein und war sofort bereit weiter zu spielen. Über dem Wald hing der Dunst und alles war klitschnass. Zu allem Überdruss begann es schon wieder zu nieseln. Ok, Regenjacke zu, Kapuze auf und bewaffnet mit einem Thermobecher voller heißem Kaffee erst einmal eine Hunderunde, den Berg rauf in Richtung Wald. Schnell merkte ich allerdings, dass weder das Wetter noch ich an diesem Tag zu höchstleistungen auflaufen würden. Irgendwie sehnte ich mich nur noch auf meine Couch und wunderte mich, wie ich das alles früher so weggesteckt habe. Man wird wohl doch langsam alt. Selbst für das Frühstück in der Kneipe in Bad Hönningen, zu dem ich eigentlich noch eingeladen war, fand ich weder Appetit noch Antrieb. Anschließend dann auch noch den Limeswanderweg anzugehen war plötzlich völlig indiskutabel. Ich traf dann zurück am Zelt noch einen älteren Herren vom Schützenverein, der sogar meine Heimat kannte. Wir plauderten noch einige Zeit, bis mein letzter Kaffee leer war und schon ein wenig später fand ich mich auf der Fähre nach Bad Breisig wieder. Schönes Fest, extrem kurze Nacht, müde und einen dicken Kopf, aber alle anderen Dinge mussten einfach erst mal vertagt werden. Limeswanderweg, ich werde wieder kommen...

Dienstag, 13. August 2013

Umfrage zum Wanderwunder Rheinland-Pfalz

Das Wanderwunder Rheinland-Pfalz lädt interessierte Wanderer zu einer Umfrage ein: Wie sehen des Wanderers Bedürfnisse aus? Ist er lieber auf längeren Strecken unterwegs oder bevorzugt er Kurz- und Rundtouren? Wo informiert er sich über Wandertouren und was ist ihm während seiner Wanderung besonders wichtig? Wenn Ihr an der Umfrage teilnehmen möchtet, folgt einfach diesem LINK.

Freitag, 2. August 2013

Umtragemöglichkeiten auf dem Neckarkanal

Eigentlich wären wir ja nun schon zu dritt kurz vor Antritt einer ausgedehnten Paddeltour über die Mosel. Vieles hatten wir im Vorfeld schon recherchiert und ich dabei noch virtuell eine sehr nette Luxemburgerin kennengelernt, die mir in zahlreichen Mails von Parkmöglichkeiten, Einsetzstellen, Campingplätzen und regionalen Sehenswürdigkeiten erzählte. Jutta, vielen lieben Dank noch einmal dafür! 
Für diese Tour wären allerdings zwei Autos nötig gewesen. Eines hätten wir unterwegs in Traben-Trarbach abgestellt, mit dem anderen Auto wären wir an die Luxemburgische Grenze nach Perl gefahren und dort von der kleinen Bootsrampe, unweit des Drachenbootanlegers des Besch aktiv e.V. zu unserer Gepäcktour gestartet. Da kam uns nun aber leider ein größerer Autoschaden in die Quere. 
Um trotzdem eine Chance auf eine Paddeltour zu bekommen, entschieden wir uns für eine einfachere Alternative. Wir wollten uns nach Neckarsulm oder Bad Friedrichshall fahren lassen und von dort aus über Neckar und später Rhein zurück nach Worms paddeln. Von unserer Ostertour 2009 kannten wir zumindest die Strecke ab Haßmersheim, die ja bis Heidelberg landschaftlich sehr nett ist. Ab dort folgt dann aber der von Spundwänden eingefasste Neckarkanal, der für Paddler eher unschön ist. Einige Vereine, einen Bootsverleiher und das WSA Heidelberg habe ich angemailt und nach einer frühzeitigen Umtragemöglichkeit in den Altneckar gefragt. Wie sich herausstellte, war das gar nicht so einfach. Die einzige Option, die ich genannt bekam, war am rechten Ufer noch vor der Ernst-Walz-Brücke anzulegen und mit den Bootswagen locker einen Kilometer zu portieren. Über die Brücke und dann entlang Iqbal-Ufer und Vangerowstraße, um nach dem Wehr am linken Ufer einen kleinen Pfad zu finden, über welchen wir wieder einsetzen könnten. 2009 wussten wir nichts von dieser Option, hätten uns aber wohl auch dagegen entschieden. Bei Kilometer 18,3 gelangt man schließlich im Kanal unter der Autobahnbrücke der A5 an eine Umtragestelle. Ostern 2009 war allerdings der Wasserstand so niedrig, dass die Oberkante des Ausstiegs fast unerreichbar war, wenn man auch noch aus der relativ engen Sitzluke eines Seayaks herauskommen musste. Auf der anderen Seite fanden wir ähnliche Schwierigkeiten vor. Ohne die freundliche Hilfe örtlicher Paddler hätten wir es seinerzeit nicht wieder in unsere Kajaks zurück geschafft. Inzwischen scheint es hier aber Verbesserungsmaßnahmen gegeben zu haben. Auf meine Anfrage hin hat Herr Dipl.-Ing. Rüdiger Englert vom WSA die Stelle besichtigt und mir aktuelle Fotos zur Verfügung gestellt, welche ich freundlicherweise an dieser Stelle veröffentlichen darf. 

Ausstieg Neckarkanal km 18,3

Einstieg Altneckar km 18,3
Wie man auf dem ersten Foto erkennt, ist der Ausstieg bei normalem Wasserstand kein Problem. Wir hatten Ostern 2009 allerdings einen vierzig bis fünfzig Zentimeter niedrigeren Wasserstand und schmerzlich eine Stufe vermisst. Auf dem unteren Foto ist der Einstieg in den Altneckar zu sehen, welcher sogar über Stufen verfügt. In Erinnerung hatte ich an dieser Stelle nur einen Steg, aber so schaut das schon anders aus. Und auch in Feudenheim ist für die Zukunft von Seiten des zuständigen Ausbauamtes (ANH) noch eine Verbesserung der Umtragemöglichkeit geplant. Dort gerieten wir vor vier Jahren an eine geschlossene Schleuse und mussten über eine Leiter an der Spundwand hoch. Kein Spass mit voll beladenen Wanderbooten. Schön, dass man auch auf uns Paddler Rücksicht nimmt und diese Probleme nach und nach beseitigt!