Mittwoch, 19. März 2014

Crowdfunding für einen Paddelfilm



Einer der größten Ströme der Welt, die Donau, fließt durch Europa von West nach Ost und verbindet zehn Länder miteinander. Auf diesem Strom wird seit 1956 jährlich die längste Kanu− und Ruderwanderfahrt der Welt, die Tour International Danubien (TID) veranstaltet. So ist auf der offiziellen Website der TID zu lesen. Fakt ist, dass diese Tour eine gewisse Herausforderung für die teilnehmenden Paddler ist. Von Ingolstadt führt sie als reine Gepäcktour ohne Begleitfahrzeuge innerhalb von elf Wochen und über eine Strecke von 2.516 Kilometer die Donau entlang bis nach Sfântu Gheorghe am Schwarzen Meer. Hierbei werden täglich Strecken von bis zu 60 Kilometer zurückgelegt. 
Der freiberufliche Autor Daniel Weißbrodt hat die Donau bereits mit dem Faltboot befahren und darüber ein Buch geschrieben. Im Sommer 2013 war er darüber hinaus als Teilnehmer der TID mit der Kamera dabei. Dafür hatte er sich extra ein Boot gebaut, das auch sein Equipment aufnehmen konnte. Ziel der Produktion ist laut Daniel Weißbrodt ein ca. 1,5-stündiger Dokumentarfilm, der die TID, die Anstrengungen und die Herausforderungen, die Landschaft und die Natur der Donau und den großen Reiz dieser ganz besonderen Reise anschaulich und sinnlich erfahrbar machen soll, ein Film, der zeigen möchte, was es bedeutet, sich auf eine mehr als zweimonatige Reise einzulassen, die alles abverlangt und dafür mit unvergesslichen Eindrücken belohnt. Da der ganze Film in Eigenregie entsteht, läuft ein Crowdfunding-Projekt, bei dem man sich noch bis zum 01.04.2014 einbringen kann. Hierfür gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die bereits bei 3,- Euro beginnen. Es werden aber natürlich auch größere Sponsoren gesucht, die dann namentlich genannt werden.Schön finde ich auch die Möglichkeit für Vereine, ab 300,- Euro Sponsoring eine Filmvorführung mit Gesprächsrunde zu erhalten. Alle weiterführenden Informationen sowie Videotrailer sind unter folgendem Link zu finden: 

www.visionbakery.com/tour-international-danubien 

Mittwoch, 12. März 2014

Ally Challenger`s Trockentour

Ich hatte es mir so schön ausgemalt: Herrliches Wetter und einigermaßen Ruhe auf dem Bach. Einen Tag vorher nochmal mit dem Hund einen Kontrollgang am Nordheimer Altrhein gemacht, den Wasserstand, Zugangsstellen und eventuelle Barrieren gecheckt und für gut befunden, abends dann alles ausgemottet und parat gelegt. Ich sah mich schon auf dem Altrhein paddeln und die einzige Sorge war, dass mein Hund im Canadier wieder keine Ruhe geben könnte. Gestern packte ich dann nach dem Frühstück mein Auto und fuhr an die alte Nordheimer Schließe, das ehemalige Schleusentor an der Altrheinmündung. Hier wurde früher der Wasserstand im Nordheimer Altrhein reguliert, bevor man ihn vor einigen Jahren wieder renaturierte und alle Dämme zurückbaute. Heute kann das Wasser bei ausreichendem Wasserstand wieder ungehindert durch den Altrheinarm fließen und auch die Fische wieder ungehindert hinein und hinaus.
Ich entschied mich zum Einbooten für die Bootsrampe am Rheinstrom, unmittelbar neben der Altrheinmündung. Hier war Platz zum Aufbau des Faltcanadiers direkt neben dem Auto und ein guter Zugang zum Wasser. Allerdings wehte dort ein in Böen recht kräftiger Wind. Das merkte ich spätestens, als mir meine gerade ausgelegte Bootshaut beinahe davon wehte. Also schnell die Dollbordstangen in die Bootshaut geschoben, um alles etwas zu stabilisieren? Von wegen. Hinten knien und die Stange ein paar Zentimeter hineinschieben, an die nächste Öffnung im Gestängekanal laufen und die Stange so ausrichten, dass sie auf der anderen Seite wieder in den Kanal wandert, wieder zurück nach hinten und weiterschieben, Windböe, Gestängekanal wieder ausrichten und von vorne. Ich war froh, als ich die Dollborde durchgeschoben und sogar die Bodenmatte problemlos eingelegt hatte.Nachdem ich dann aber die Steven eingesteckt hatte, begann das Dilemma. Irgendwie waren alle Längsspanten zu lang und bogen sich wie verrückt nach oben durch. Ich konnte noch so sehr an der Bootshaut ziehen und zerren, da einen Querspant einzusetzen bekam ich einfach nicht hin. Dabei ständig wieder eine starke Windböe, die aus der Bootshaut eher ein Segel werden ließ und irgendwann war ich einfach nur genervt. Zwischenzeitlich kamen dann noch immer mehr Angler an, packten Grills aus, suchten Feuerholz und beobachteten mich aus der Distanz, bis ich kapitulierte. Ohne Hilfe würde ich den Faltcanadier nicht zusammenbauen. Heute habe ich in einer Aufbauhilfe von Globetrotter folgenden Satz entdeckt:"Es ist ungünstig, das Kanu zum ersten Mal bei starker Sonnenstrahlung zu montieren. Die Aluminiumrohre dehnen sich etwas aus, die Außenhaut aber nicht. Dies kann dazu führen, dass die Montage recht “eng” wird." Gut, das erste Mal war es jetzt nicht, aber mal abgesehen vom Wind war es ja schon sehr sonnig. Eng war es in der Bootshaut allemal. Bescheiden ausgedrückt. 


Dafür konnte ich nun immerhin endlich den Drammen Kanusack von Meru einweihen. Diesen hatte ich mir letztes Jahr für 39,95 Euro von einem Globetrotter-Ausrüstungsgutschein gekauft. Der Packsack hat ein Volumen von 255 Litern und besteht aus Cordura. Er ist mit Rollverschluss ausgestattet und verfügt über zwei Tragegriffe und ein sehr einfaches Tragesystem, dem ich eher kurze Strecken zutrauen möchte. 
Flach auf den Boden gelegt habe ich zuerst die Bootshaut flach hinein gelegt. Darauf die in die Bodenmatte eingerollten Längsspanten. Auf den Boden des Drammen Kanusacks würde ich zukünftig wohl einfach einen der Sitze ohne Gestänge packen, damit die Rohre nicht versehentlich durchschlagen können. Die Querspanten und den Rest des Faltcanadiers bekommt man danach noch locker in dem Packsack unter.
Mit den Tragegriffen ließ sich der Packsack recht gut handeln. Ruckzuck hatte ich ihn in den Kombi gehoben, ohne viel schieben zu müssen. Später habe ich die Tragegurte genutzt, um den Packsack vom Parkplatz nachhause zu tragen. Natürlich braucht man hier keinen Tragekomfort zu erwarten, aber um sein Faltboot beispielsweise im Zug mitnehmen zu können, reicht es wohl aus. Um mehr sagen zu können, sollte ich den Meru Kanusack Drammen aber erst einmal eine Zeit lang benutzen. Die drei Kundenbewertungen bei Globetrotter waren zwar eher durchwachsen, aber ich mache mir da lieber ein eigenes Bild.


Sonntag, 9. März 2014

"Landflucht"

Frühling, blauer Himmel, Sonnenschein. Das Traumwetter hätte mich eigentlich zum Paddeln verführt, aber schon heute Vormittag beim Hundespaziergang wurde mir klar, dass ein Ausflug zu einem der nahe gelegenen Altrheinarme heute nicht unbedingt zu einer gemütlichen kleinen Paddeltour in beschaulicher Stille geführt hätte. Wahre Blechlawinen wälzten sich schon zeitig durch die Straßen und jeder war erpicht darauf, an die frische Luft zu kommen. Picknickdecken, Volleyballnetze, es wurde sowohl Fußball wie auch Football gespielt, auf der Slackline balanciert oder auch einfach nur auf Parkbänken entspannt. Wie es da erst am und um den Rhein ausschaut kenne ich ja. Also nur den kleinen Rucksack gepackt, den Hund angeleint und so schnell es geht an all der Hektik vorbei und ab ins Feld und Naturschutzgebiet. Dort gibt es quasi mitten in der Pampa einen Platz mit einem kleinen Mäuerchen zum Setzen, wo ich auch schon mal im Winter meinen selbstgebauten Holzvergasungsofen getestet hatte. So hatten wir einen schönen ausgedehnten Spaziergang und konnten die Sonne an einem netten Plätzchen in der Natur ganz in Ruhe genießen. Mein Hund fands auch toll und wälzte sich genüsslich auf der Wiese herum. Das Anpaddeln verlege ich dann lieber mal auf einen der kommenden Tage.


Freitag, 7. März 2014

The North Face Stratos Hardshell


Wie ich bereits Ende letzten Jahres schrieb, habe ich von den Bergfreunden einen Ersatz für die getestete Sherpa Khumjung Jacke erhalten. Inzwischen konnte ich die The North Face Stratos Hardshelljacke ausreichend oft tragen. Bei uns gab es über den Winter genügend Regentage und Schmuddelwetter und mit meinen Hund ziehe ich eh bei jedem Wetter los. Was kann man also von einer Hardshell im unteren Preissegment von bis zu 150 Euro erwarten? Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. 

Ein verlässlicher Begleiter: Die TNF Stratos Jacket

Ein erster Blick auf die Jacke

Laut The North Face ist die Stratos Jacket eine wasserdichte, atmungsaktive Bergsportjacke für alpine Unternehmungen bei schlechtem Wetter. Als Material findet hier das hauseigene HyVent® in zwei Lagen Verwendung. HyVent ist mit einer im Gegensatz zu anderen namhaften Beschichtungen ökologisch und gesundheitlich etwas unbedenklicheren PU-Beschichtung versehen, welche auch bei dem Gelanots® der Sherpa Jacke zum Einsatz kam. In wie weit diese Unbedenklichkeit auf die sogenannte DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent) zutrifft, dazu haben meine Recherchen leider keine Ergebnisse erbracht. Auf jeden Fall soll die Imprägnierung sehr widerstandsfähig sein und notfalls auch mal in der Wärme des Wäschetrockners reaktiviert werden können. Zudem sind wohl alle Nähte der Stratos Jacket verschweißt.

Die Praxis

Das Netzinnenfutter sorgt für ein angenehmes Klima  
Rein optisch hat mir die Stratos Jacket schon auf den Abbildungen gut gefallen. Ich entschied mich für die Variante Schwarz mit roten, abgedeckten Reißverschlüssen und rotem Netzinnenfutter. Bewusst wählte ich die Größe XL. Gut, ich bin sowieso etwas stabiler gebaut, aber unter die Jacke passt in dieser Konfektionsgröße zur Not noch wunderbar eine dicke Zwischenschicht aus warmer Unterkleidung und einem Polar Fleece. Somit gab es auch im erwähnten nass-kalten Schmuddelwetter keine Probleme. Die Ärmelbunde lassen sich über Klettverschlüsse enger stellen, was auch gut in Fleece-Handschuhen klappte. Die Kapuze lässt sich über eine abgedeckte elastische Schnürung mit Kordelstopper hinten sowie zwei vorne wunderbar an den Kopf anpassen. Um sie bei einsetzendem Regen aufzusetzen, musste ich dann allerdings den Reißverschluss der Jacke etwas öffnen. Dafür sitzt im Verschlusszustand dann aber auch alles ganz gut und das Sichtfeld ist nicht weiter eingeschränkt. 

Die Länge der Jacke reicht locker bis unter den Beckengurt des Rucksacks, Schulterverstärkungen sind in diesem Preissegment allerdings nicht zu erwarten. Gut gefallen hat mir dafür die Länge der Reißverschlüsse an den Seiten. In das Netzinnenfutter sind auf beiden Seiten Taschen eingearbeitet, die durch die recht hoch reichenden Reißverschlüsse auch zugänglich sind, wenn man einen Rucksack trägt. Gleichzeitig dienen diese nämlich als zusätzliche Lüftung. Darüber hinaus ist die Stratos Jacket mit Pit Zips ausgestattet, Reißverschlüssen unter den Armen, die ich bei Regenjacken für den Outdooreinsatz immer sehr begrüße. Somit lässt sich auch bei anstrengenderen Märschen ein angenehmes Trageklima herstellen.

Imprägnierung mit gutem Abperleffekt
Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir die bereits oben erwähnte DWR-Imprägnierung. Gerade bei den etwas günstigeren Hardshells erlebte ich es schon häufiger, dass der erste Regenschauer noch ganz gut weggesteckt wurde. War die Jacke wieder trocken und bekam dann den zweiten Regen ab, ließ der Abperleffekt schon deutlich nach. Auf Tour ein absolutes No-Go, wie ich schon vor einigen Jahren in den schottischen Herbststürmen mit einer leichten Regenjacke von Marmot erleben musste. Hier hat mich die Durable Water Repellent Imprägnierung nun aber wirklich überrascht. Sie behält noch bis heute weitestgehend ihren Abperleffekt bei. Ich habe die Jacke zwischendurch lediglich ein paar Mal nass auf einem Bügel vor den Heizkörper gehängt und quasi warm getrocknet, ansonsten den gesamten Winter hindurch praktisch jeden Regen mitgenommen, auf Tageswanderungen mit Rucksack unterwegs gewesen und bin mit dem Hund durchs Unterholz gestreift. Die Stratos Jacket hält mich nach wie vor trocken. Auch als Windbreaker hat sie sich dementsprechend bewährt. Zudem ist sie leicht und bei Bedarf relativ kompakt verstaubar. 

Mein Fazit

Natürlich würde ich auf ausgedehnten Trekkingtouren abseits der Zivilisation eher auf eine schwerere und stabilere Dreilagen-Hardshell vertrauen wollen. Dennoch hat die The North Face Stratos Jacket durchaus ihre Einsatzgebiete. Konzipiert wurde sie ja vor allem als Bergsportjacke, was ich mir durchaus vorstellen kann. Sie ist nicht nur leicht, sondern schränkt auch nicht sonderlich in der Bewegung ein. Die gute Belüftung lässt auch körperlich anstrengendere Gangarten zu und der Regenschutz ist die ganze Testphase hindurch verlässlich geblieben. Der einzige kleine Störfaktor könnte sein, dass man den Reißverschluss im oberen Drittel nicht einfach mit einer Hand hochziehen kann. Hier muss man schon die anderen Hand zur Hilfe nehmen und beide Seiten etwas zusammen halten. Dies könnte aber der Beschichtung auf dem Reißverschluss geschuldet sein und ist einfach nur Gewöhnungssache. Ich werde diese Jacke auf alle Fälle weiterhin auf Wochenendtouren und ausgedehnten Wanderungen mit meinem Hund nutzen und sobald meine Paddelsaison wieder startet, wird die Stratos Jacket wohl auch in meinem Faltcanadier ihren Platz finden. In diesem Preissegment ist die The North Face Stratos Hardshell in meinen Augen also durchaus eine Kaufempfehlung.

Dienstag, 4. März 2014

Frühlingsboten

Herrlich, es beginnt meine Jahreszeit. Zusammen mit der Vegetation blühe auch ich auf, schließlich bin ich selbst ein Frühlingskind. Im Wald habe ich Teppiche blühender Schneeglöckchen entdeckt und musste sie wenigstens mit dem Handy fotografieren. Nach einer Bearbeitung in Picasa war das Ergebnis in meinen Augen sogar ganz nett:

Frühlingsboten (Für Originalgröße anklicken)
Wenn jetzt noch der Boden etwas abtrocknet macht es wieder richtig Spass, sich in der Natur zu bewegen. Ich kann es nicht erwarten, den Faltcanadier auf den Altrhein zu bringen und ab 01. April eröffnen auch die Pfälzer Trekkingplätze wieder. Endlich!

Donnerstag, 27. Februar 2014

Mal wieder Termine

Als kleine Einstimmung auf die kommende Saison möchte ich Euch heute schon auf zwei Termine im April hinweisen, die ich mir in den Kalender eintragen werde. Zum einen wäre das am 5. und 6. April wieder die Globeboot der Frankfurter Globetrotter-Filiale. Anscheinend sind bisher noch keine weiteren Details veröffentlicht, ich würde aber vermuten, dass der Langener Waldsee wieder als Veranstaltungsort fungiert. Dies werde ich im Auge behalten.
Dem Open Canoe Journal entnahm ich außerdem, dass der German Open Canoe 1991 e.V. (GOC) über Ostern beim VfL Bad Kreuznach zum GOC-Treffen einlädt. Geboten wird hier eine Zeltwiese, verschiedene Workshops, auch für Kinder, Paddelflohmarkt, Kanuslalom, Ausfahrten auf Nahe und Glan und einiges mehr. Ich verlinke hier ein PDF des offiziellen Flyers mit allen Angaben. Termin ist 17. bis 21. April.

Freitag, 21. Februar 2014

Kennzeichnungspflicht auch für Falt- und Luftboote

Na gut, es war ein Versuch wert. Die Aussicht auf Erfolg schätzte ich aber von Anfang an als eher gering ein. Vor einiger Zeit hatte ich eine Anfrage an das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim gestellt. Mir ging es darum zu klären, welche Grenzen es eventuell bei der Kennzeichnungspflicht von muskelbetriebenen Booten auf deutschen Wasserstraßen, hier vor allem dem Rhein gibt. Besitzt man nämlich ein Falt- oder Luftboot, das für den Transport regelmäßig zusammengepackt wird, sind Beschriftungen aus selbstklebenden Folienbuchstaben gewissen Beanspruchungen ausgesetzt und sehen mit der Zeit eher unschön aus. Vor allem bei fertigen Einzelbuchstaben aus dem Bastelgeschäft oder Baumarkt hat man unter Umständen nicht sehr lange Freude. Wie ich nun mitgeteilt bekam, ist die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung (RheinSchPV) da eindeutig:

§ 2.02 Kennzeichen der Kleinfahrzeuge


  1. Kleinfahrzeuge müssen mit einem amtlichen Kennzeichen versehen sein. Dieses Zeichen muss mindestens 10 cm hoch und an beiden Vorderseiten in heller Farbe auf dunklem Grund oder in dunkler Farbe auf hellem Grund angebracht sein.
  2. Kleinfahrzeuge können durch besondere Vorschriften der zuständigen Behörde von der Kennzeichnung nach Nummer 1 ausgenommen werden. In diesem Fall sind an diesen Kleinfahrzeugen folgende Kennzeichen anzubringen:
    1. ihr Name oder ihre Devise.

      Der Name ist auf der Außenseite des Kleinfahrzeugs in gut lesbaren und dauerhaften lateinischen Schriftzeichen anzubringen. In Ermangelung eines Namens für das Kleinfahrzeug ist der Name der Organisation, der es angehört, oder deren gebräuchliche Abkürzung, erforderlichenfalls mit einer Nummer dahinter, anzugeben. Die Schriftzeichen müssen in heller Farbe auf dunklem Grund oder in dunkler Farbe auf hellem Grund angebracht sein.
    2. Name und Anschrift ihres Eigentümers.

      Der Name und die Anschrift des Eigentümers sind an gut sichtbarer Stelle an der Innen- oder Außenseite des Kleinfahrzeugs anzubringen.
  3. Beiboote eines Fahrzeugs tragen jedoch an der Innen- oder Außenseite nur ein Kennzeichen, dass die Feststellung des Eigentümers gestattet.
Was solls, immerhin hat man die Möglichkeit, sich bei einer Firma für Werbe- und Fahrzeugbeschriftungen einen Schriftzug aus einer Hochleistungsfolie plotten zu lassen. Diese Folien werden speziell für Lkw-Planen verwendet und sind flexibler und für eine dauerhafte Verklebung gedacht. Hat man eine solche Firma nicht vor Ort, kann man sich in heutiger Zeit natürlich auch seinen Schriftzug direkt online gestalten und schicken lassen. Entsprechende Angebote sind über die Suchmaschine des Vertrauens relativ schnell gefunden. Darauf verzichtet hätte ich aus ästhetischen Gründen dennoch gerne.