...the earth is your Grandmother and Mother, and she is sacred. Every step that is taken upon her should be as a prayer. (Black Elk)
Freitag, 11. Juli 2008
Ankle Booties: Wandern ohne Blasen?
Montag, 7. Juli 2008
Links zu Wales
- Idealo-Flugsuche - Reisepreisvergleich von Idealo
- fly.de - Günstige Flüge suchen
- traveleurope - Preisvergleich der Low-Cost - und Linienfluggesellschaften
- Met Office - Wetterinformationen beim National Weather Service
- BBC Weather - Wetterinformationen bei BBC
- Offa´s Dyke Path - Bei Nationaltrail. Routenplanung, Accommodation Guide etc.
- Offa´s Dyke Path - Die deutsche Beschreibung incl. GPS-Track bei fernwege.de
- Snowdonia Nationalpark Authority - Die Seite der Snowdonia National Park Authority
- Walking in Snowdonia - Wandern und Klettern im Snowdonia Nationalpark
- Ceredigion Coast Path - Nördliche Verlängerung des Pembrokeshire Coast Path
- Ceredigion Coastal Footpath - Eine weitere Seite mit Etappenbeschreibung.
- Pembrokeshire Coast Path - Ebenfalls bei Nationaltrail. Routenplanung, Accommodation Guide etc.
- Brecon Beacons National Park - Seite der Brecon Beacons National Park Authority
- Beacons Way - Wegbeschreibung der Brecon Beacons Park Society
- Glyndŵr's Way National Trail - Weitwanderweg durch das Herz von Wales bei Ramblers. Ramblers hält generell zahlreiche Informationen für Walkers bereit. Anschauen lohnt!
- Glyndŵr's Way - Wegbeschreibung bei National Trail
- The Long Distance Walkers Association - Weitwanderwege in UK
- GPS Waypoints für Touren in Großbritannien - Auf dieser Site wird auch auf das Wildcamping in England, Schottland und Wales eingegangen. Demnach können Zelte eigentlich nicht einfach so irgendwo aufgestellt werden, da sich alles Land grundsätzlich in privater, oder öffentlicher Hand befindet. In der Praxis wird dies jedoch schon etwas lockerer gesehen. Generell wird wildes Camping toleriert, wenn man sich an die Leave No Traces - Regeln hält, über die ich hier im Blog bereits berichtete.
- FREE UK and Ireland Maps - Auf Basis der OpenStreetMap aufbauende Karte mit einfachen Höhenlinien, für Garmin und Map Source.
- YHA-Wales - Finde Jugendherbergen in Wales auf der offiziellen Seite der Youth Hostel Association.
- Independent Hostel Guide - Alternative Unterkünfte in Wales für Backpacker
Neues Jahr, neuer Plan
Irgendwie musste ich immer wieder mal an die beiden Waliser denken, die ich letztes Jahr auf dem West Highland Way kennenlernte. Wales muss sehr schön sein, hat auch verhältnismäßig viele Weitwanderwege und interessante Nationalparks. Aber was würde einen besonderen Urlaub ausmachen? Wenn man einmal im Leben evtl. die Urlaubszeit etwas dehnen könnte, dann sollte man schon einen Trip unternehmen, der unvergessen bleibt. Wir wäre es also mit einer Runde um Wales, die zwei der bekanntesten Weitwanderwege in Wales beinhaltet: den Offa´s Dyke Path und den Pembrokeshire Coast National Trail. Beginnend auf dem Offa´s Dyke entlang der englisch-walisischen Grenze, dann durch den Snowdonia Nationalpark in südlicher Richtung an die Küste und letztendlich entlang der Pembrokeshire Coast wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wieviel Zeit man einplanen müsste? Noch keine Ahnung. Wie man das mit der An- und Abreise plant? Da gibt es momentan noch verschiedene Optionen, wie Hin- und Rückflug separat gebucht, oder ein Dauerticket für die Bahnfahrt über Gleisnost gebucht. Und die Ausrüstung? Auf keinen Fall spartanisch ultralight. Dafür wäre die Tour zu lange und mit mit jedem Wetter zu rechnen. Mal schauen, wie sich die Planung entwickelt.
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Kochertest im Passaround bei den outdoorseiten.net
Nach meiner Anmeldung zum Passaround hat es gar nicht so lange gedauert, bis ich die ersten beiden Kocher zugesandt bekam. Dies waren der Multifuelkocher Markill Phoenix und der Gaskocher Markill Spider, sowie eine Brennstoffflasche und diverse Gaskartuschen vom selben Hersteller. Das Thüringer Traditionsunternehmen Marsteller & Killmann gehört heute übrigens zu Vaude. Nach dem gespannten Öffnen des Päckchens begutachtete ich die beiden Kocher erst einmal eingehend, möchte hier aber nach dem Test auf jeden Kocher einzeln eingehen.
Beginnen wir mit dem Markill Phoenix.
Zuerst ein paar Daten von der Packung:
- Leistung: 2800 W
- Gewicht: 370 g (nur Kocher), min. 400 g (Kocher und Pumpe)
- Integrierter Windschutz
- Brennstoffpumpe
- Wärmereflektor
- Kleinteilekit für Wartung und Düsenwechsel
- Transportsack
Dazu
- Markill Gaskartuschen Propan(30)-Butan(70)-Mix (100 g)
- Brennstoffflasche 0,75 l (135 g)
Baumarkt. Außerdem geeignet wäre der Kocher für Petroleum, unverbleites Benzin und Diesel. Allerdings muss bei diesen Brennstoffen mit vermehrter Russbildung gerechnet werden. Zu Gute halten muss man Petroleum lt. Herstellerangaben jedoch die beste Heizleistung. Gas ist dafür trotz längster Kochzeit am sparsamsten.
Der Kocher wird in einer kleinen, relativ kompakten Reißverschlusstasche aufbewahrt.
Auf den ersten Blick empfand ich die gesamte Verarbeitung des Phoenix als recht hochwertig. Interessant fand ich das System mit den Standfüßen. Klappt man einen Fuß aus, wird mittels Übersetzung die Topfauflage darüber ebenfalls ausgeklappt. Die Teile laufen dabei ohne Klemmen, oder Wackeln in ihren Lagern. Die Topfauflage wird oben über kleine Flügelchen noch einmal aufgeklappt, um die Auflagefläche zu vergrößern. Dabei fiel mir auf, dass alle drei Flügel leicht nach innen geneigt sind. Ein Topf kann also nie auf der gesamten Auflagefläche aufliegen. Ein kleinerer Topf stand noch
relativ gut, aber bei meinem großen Topf empfand ich diese Auflage nicht so überzeugend. Möglicherweise soll der Sinn dieser leichten Neigung darin bestehen, auf unebenem Untergrund den Topf noch einigermaßen gerade aufstellen kann, aber ich neige vor der Inbetriebnahme eines Kochers eh dazu, immer erst einmal den geeignetsten Stellplatz zu suchen.
Der gesamte Aufbau des Kochers ist in Metall ausgeführt. Der Stand ist stabil, der Schwerpunkt für einen MF-Kocher gewohnt tief. Einzig das Fehlen einer Austauschdüse für den Betrieb mit Petroleum oder Diesel irritierte mich etwas. Selbst in der Anleitung wird nicht speziell auf den Betrieb mit diesen Brennstoffen eingegangen. Leider hatte ich aber auch gerade kein Petroleum zur Hand, um zu testen, wie der Betrieb damit klappt.
Die Stahlflex-Brennstoffleitung ist über eine Metallverschraubung mit dem Kocher verbunden. Die Verschraubung für den Brennstoffbehälter auf der Ventilseite ist ebenfalls komplett aus Metall und für Gaskartuschen mit einer Gummidichtung versehen. Mir persönlich ein wenig zu klein ausgefallen ist der Regler. Ich denke, dass ein größerer Durchmesser ein feineres Dosieren der Brennstoffzufuhr ermöglicht hätte.
Die mitgelieferte Brennstoffpumpe macht wie der Kocher einen recht soliden Eindruck. Das gesamte Pumpenrohr ist aus Aluminium gefertigt, der außerdem verwendete Kunststoff wirkt zäh. Ein Bügel funktioniert als Ständer, um die Brennstoffflasche in der richtigen Lage zu halten und kann bei Bedarf weg geklappt werden, um die Verschraubung der Brennstoffleitung zu bedienen.
Für meinen ersten Test nahm ich eine der kleinen Schraubkartuschen. Das Aufschrauben ging anfangs etwas wackelig, das Gewinde wollte dann natürlich nicht gleich fassen, aber man bekommt den Dreh schnell raus. Dann den Regler aufgedreht, Feuerzeug an den Brenner und schon entlockte ich dem Kocher das typische Fauchen. Ein reiner Gaskocher ist halt erheblich leiser, dafür aber nicht so multifunktional.
Das Kochen geht bei großen Töpfen recht flott vonstatten, da man dann schön Gas geben kann. Bei meinem kleinen Solotopf (900 ml) würden dann schon die Flammen an der Wandung hochschlagen. Ausreichend Auflagefläche hatte der aber auch noch und wäre bei gezügeltem Gas durchaus einsetzbar.
Natürlich wollte ich den Kocher unbedingt ausgiebiger mit seinem primären Brennstoff testen. Deshalb wanderte die Gaskartusche recht schnell wieder in den Karton zurück. Mit befüllter Brennstoffflasche und zwei verschieden großen Topfsets ging es dann an den Praxistest. Leider hätte ich mir anderes Wetter zum Testen gewünscht, aber es gab das Wochenende lediglich strahlend blauen Himmel, jede Menge Sonne und Windstille. Was des Einen Freud, ist des Anderen Leid. Keine wirkliche Herausforderung für den Kocher, aber nun gut. Man will sich ja keinesfalls beschweren.
Ich hatte einen schönen ebenen Platz auf einer Wiese und keine Probleme mit einem geraden und sicheren Stand des Kochers. Die Brennstoffpumpe zu bedienen funktionierte ganz gut, und da die Flasche nicht bis oben gefüllt war, gab ich etwa siebzig Pumpstöße Druck auf den Behälter. Lt. Anleitung drehte ich das Ventil für ein paar Sekunden auf, bis das Filz mit Benzin getränkt war. Von der Seite war der Kocher mit dem Feuerzeug schnell zu entzünden und schon loderten die Flammen hoch. Die Brennstoffzufuhr wird als Metallröhrchen direkt über den Brenner geführt, wodurch der Brennstoff bereits dort hoch erhitzt wird und vergast. Nach einiger Zeit begann der Kocher zu zischen und die Flammen wurden kleiner. Das war das Zeichen, das Ventil vorsichtig wieder aufzudrehen und schon begann er wieder zu fauchen. Das Regeln des Benzins funktioniert meines Erachtens über diesen kleinen Drehregler nicht so fein, wie ich es mir gewünscht hätte und bedarf etwas Gefühl. Dafür kann man bei einem großen Topf aber auch mal richtig aufdrehen und hat etwa 1,5 Liter Wasser in vier Minuten am Kochen. Beachtliche Leistung. Gespräche sollten aber warten, bis man mit dem Kochen fertig ist, denn leise ist der Brenner dann nicht.
Mein Fazit nach einem Wochenende Test bei herrlichsten Bedingungen: Solider Kocher für mehrere Personen. Er hat einen stabilen Stand und funktionierte tadellos. Nicht ganz so überzeugt war ich von der schrägen Topfauflage und dem recht kleinen Drehregler, der gerade zum Dosieren von Benzin etwas feinfühliger zu bedienen sein könnte. Die Pumpe wiederum machte einen guten Eindruck auf mich. Alles in allem sicherlich ein zuverlässiger Kocher für Touren mit mehreren Personen.
Montag, 23. Juni 2008
Über den Maulbeerauer Altrhein
In Höhe Nordheim Süd ist der Altrhein an einer mittlerweile baufälligen Brücke verengt und zumindest bei diesem Wasserstand etwas aufgestaut. Dadurch hat sich unter der Brücke durch ein langer Schwall gebildet, gegen welchen man nicht anpaddeln kann. Kurz vor der Brücke befindet sich aber rechts eine kleine Sandbank, gerade groß genug zum Anlanden. Den Kanadier mussten wir hier mit unseren kurzen Hosen und T-Shirts durch eine schmale Schneise in den über mannhohen Brennesseln hindurchtragen, bevor wir ihn wieder auf den Bootswagen schnallen konnten. Zur nächsten Einsatzstelle musste der Kanadier dann wieder über Baumstämme gehoben werden, und nach dem Einsetzen mussten wir uns gleich einen Weg durch ein Treibholzfeld suchen. Das war schon ein etwas abenteuerlicherer Part, der aber viel Spass machte. Im weiteren Verlauf paddelten wir durch weitere verwilderte Abschnitte, passierten an der alten Eisenbahnbrücke den schmalen ausgebaggerten Kanal und gelangten schließlich kurz vor dem Campingplatz bei Wehrzollhaus wieder an die Rheinmündung. Das letzte Stück galt es nun gegen den Strom aufwärts zu paddeln und auf die Wormser Seite überzusetzen. Gerade rechtzeitig hatten wir den Kanadier wieder im Bootshaus und uns ins Vereinsheim gerettet, dann entlud sich schon ein heftiges Gewitter. Glück gehabt.
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Montag, 16. Juni 2008
Neue Touren für Tageswanderer in Rheinland-Pfalz
Die sogenannten "Traumpfade" sind zwischen neun und sechzehn Kilomer lang und führen zu Aussichtspunkten und Burgen. Präsentiert werden die neuen Wanderungen im Führer "Traumtouren", der neben Wegbeschreibungen und Karten auch die GPS-Daten für Navigationsgeräte enthält.
Infos: www.traumpfade.info und www.wander-touren.com
Quelle: outdoor-magazincom
Mittwoch, 11. Juni 2008
Neuer Fernwanderweg im Südschwarzwald
Der Schluchtensteig führt von Stühlingen durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch zum Schluchsee, passiert den Dom zu St. Blasien, überquert die sanften Hochflächen von Dachsberg und Ibach und windet sich von Todtmoos durch das dramatische Wehratal dem Ziel in Wehr entgegen. Wer sich auf die sechstägige Tour begibt, sollte lt. Outdoor-Magazin einigermaßen sportlich sein: Die Auf- und Abstiege erfordern demnach durchaus Kondition, Schwindelfreiheit ist an manchen Stellen ein absolutes Muss. Doch der Anblick von dramatisch steilen Wänden, von Hochmooren, tiefen Urwäldern und klaren Seen macht jede Anstrengung wett. Der Weg ist als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet.
Offizielle Internetseite: schluchtensteig.de
