Freitag, 24. Juli 2009

Neues Gastgeber-Netzwerk für Outdoorer

Schon vor längerem wurde im Forum der outdoorseiten.net darüber diskutiert, wie man für Outdoorer in Deutschland Möglichkeiten zur Zeltübernachtung einrichten könnte. Ursprünglich bestand die Idee darin, ausgewiesene Naturlagerplätze in der Nähe von bekannten (Fern-)Wanderrouten zu unterstützen. Schließlich hat nicht jeder Interesse daran, auf seiner Wanderschaft stets auf die ansässige Gastronomie angewiesen zu sein. Leider ist es in Deutschland jedoch nicht so einfach, solche Lagerplätze überhaupt genehmigt zu bekommen. Zu viele Vorschriften und Interessen von Grundstückspächtern und -eignern sind zu berücksichtigen. Da sind andere Länder erheblich unkomplizierter. Da sich kein gemeinsamer Konsens finden ließ, wurde das Projekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Dann tauchte plötzlich ein User auf und präsentierte eine völlig andere Art der Umsetzung. Er wollte auf das World Wide Web und Vorbilder, wie Couchsurfing oder Hospitality Club zurückgreifen und hob das Projekt freagle aus der Taufe. Die registrierten Mitglieder verpflichten sich, sich gegenseitig zu helfen. Hierzu genügt ein Stück Rasen, um dort eine Nacht zu zelten und frisches Wasser.
Nun ist auch im Newsletter des outdoor Magazins ein Bericht über die neue Community zu finden. Das Netzwerk ist noch in der Startphase, besitzt aber bereits 100 Mitglieder aus 14 verschiedenen Ländern, wie Neuseeland, Malaysia, Frankreich, Finnland, Irland und Deutschland.

www.freagle.org - free campsite, free water. Outdoor 2.0
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