Montag, 12. September 2011

Kleine Helferlein

Heute möchte ich zwei kleine Tools vorstellen, die auf Tour ab und an ganz nützlich sein können. Da wäre zum einen die kleine Taschenschaufel mit dem lustigen Namen iPOOd von Sea to Summit aus der Leave No Trace Products-Reihe. Die 100 Gramm leichte Schaufel für das große Geschäft unterwegs ist aus 6066-T6 Aluminum gefertigt und verfügt über ein hartanodisiertes Blatt, dessen Härte angeblich bei 70 HRC (Rockwell Skala C) liegen soll. Dieses Schaufelblatt wird über einen Federdruckknopf arretiert. Löst man diese Arretierung, so lässt sich die Taschenschaufel klein zusammenschieben und sicher im mitgelieferten Packsäckchen verstauen. Der hohle Griff lässt sich an der Oberseite öffnen und bietet Platz für Kleinigkeiten wie Feuerzeug etc. Ausgezogen hat die iPOOd fast 25 Zentimeter Länge, zusammengeschoben kompakte 14 Zentimeter und nimmt somit fast keinen Platz im Gepäck weg. Für mich dient die Schaufel bei Bedarf zum Beispiel zum Entfernen der Hinterlassenschaften meiner Hündin, zum Vorbereiten einer Lagerfeuerstelle oder dem Vertiefen einer Wasserschöpfstelle an flachen Bächen. Wer also nicht gerade einen Schützengraben ausheben muss, der hat hier ein anständiges Werkzeug in der Hand, das auch in sommerharten Boden eindringt. Für eine Preisspanne von rund 20,- bis 28,- Euro sollte man aber auch etwas erwarten können.


Das zweite Tool ist eine Handsäge des finnischen Markenherstellers Fiskars. Die SW63 wird in zwei Versionen mit Grob- oder Feinzahnung angeboten, wobei sich für unsere Zwecke eher erstere eignet (siehe Foto). Das Sägeblatt aus gehärtetem Stahl wird im Griff versenkt und mit einer Rändelmutter gesichert. Äste mit einem Durchmesser von bis zu 7 Zentimeter lassen sich mit dieser Säge bei richtiger Handhabung butterweich sägen. Als ehemals gelernter Schreiner bin ich von der Qualität wirklich begeistert. Die Länge des Sägeblatts beträgt 16 cm, die Grifflänge 20 cm. Die gesamte Säge wiegt laut Hersteller 95 g. Lediglich dem Gürtelclip möchte ich nicht so trauen, aber welcher Backpacker trägt schon unterwegs die Säge am Gürtel. Bleibt noch der Preis zu nennen, der im Schnitt bei etwa 20,- bis 22,- Euro liegt.
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