Sonntag, 4. März 2007

Taunustour nach Wanderführer


Heute Vormittag traf ich mich mit Carsten an der Oberurseler Hohemark. Wir hatten uns über das Globetrotter-Forum kennengelernt und uns am 01. März im Globetrotter Frankfurt bei dem interessanten Diavortrag Pole to Pole das erste Mal gesehen. Man ist ja immer froh, wenn man jemanden gefunden hat, der sich ebenfalls für Trekking interessiert, also wollten wir mal etwas zusammen unternehmen und uns kennenlernen.

Den Tourvorschlag für heute hatte Carsten in dem Kompass Wanderführer Taunus gefunden. Vom Parkplatz der Hohemark wollten wir über den Fuchstanz zum Altkönig hoch. Das Wetter passte wunderbar zu dem Vorhaben. Morgens um 10:00 Uhr war es zwar noch etwas frisch, aber die Sonne kündigte einen schönen Tag an.

Entlang des Urselbachs führte uns der Massbornweg stetig nach oben, am Rande der Altenhöfe entlang. Sehr schnell wurde uns bei diesem eigentlich noch recht harmlosen Anstieg zu warm und wir mussten unsere Jacken ausziehen.

Der Waldboden in dieser Gegend ist um diese Jahreszeit immer gerne recht nass, da unter der recht dünnen Humusschicht eine Lehm- und Steinschicht folgt. Das Wasser versiegt so nicht im Boden, sondern sucht sich auf, oder direkt unter der Oberfläche seinen Weg nach unten.

Überall im Wald fühtren kleine Rinnsale das Wasser den Berg hinab, flossen ineinander und vereinigten sich zu kleinen Bächen. Oft lief uns auch auf dem Weg das Wasser entgegen und der Boden war immer wieder durchweicht. Die richtigen Schuhe waren hier entscheidend, wie uns schnell und beruhigend klar wurde.



Ganz viel Froschlaich im Rinnsal am Wegesrand

Nach einiger Zeit gelangten wir über mal steilere, mal gemäßigtere Wege auf das 622 m ü. NN. gelegene Plateau des Fuchstanz. Hier trifft sich alles an Wanderern, Bikern und sonstigen Ausflüglern zur Rast. Dementsprechend viel war los. Nach einer kurzen Orientierung mit der Wanderkarte begaben wir uns zum Anstieg auf den Altkönig. Bald wurde der Weg steil und steinig.

Carsten beim Anstieg

Über einen steilen Kletterpfad gelangten wir das letzte Stück hinauf zum 798 m ü. NN. gelegenen Plateau des Altkönigs. Hier wurde es Zeit für eine Rast. Auf einer Bank sitzend beobachten wir bewundernd die Mountainbiker, die sich auf dem Sattel den Weg zum Gipfel erkämpft hatten. Schon zu Fuß war der Weg nicht ohne.
Trotz Sonne war auf dem Altkönig doch recht kühl. Deshalb machten wir uns bald wieder auf den Abstieg. Auf einem schmalen Pfad zwischen Tannen wanderten wir hinab. Dort war so kühl, dass man seinen Atem in Wolken ausstieß. Erst etwas später und weiter unten wurde es wieder wärmer.

Bis wir wieder unten auf dem Parkplatz der Hohemark ankamen, war es kurz vor drei Uhr. Der im Wanderführer beschriebene Weg sollte etwa 14 Kilometer lang sein. Mit unseren kleinen Umwegen waren wir wohl noch etwas weiter gelaufen. Alles in allem war die Tour zwar etwas anstrengend, führte aber abseits der regulären Waldwege über schöne Abschnitte und eröffnete ein paar schöne Aussichten über den Taunus.







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