Montag, 9. April 2007

3 Tage auf dem Rheinsteig

Angeregt durch einen Tourenvorschlag des Outdoor-Magazins beschloss ich, das für Ostern vorhergesagte schöne Wetter für eine Rucksacktour entlang des Rheinsteigs zu nutzen. Als das schönste Stück dieses Fernwanderweges werden die Etappen entlang des Mittelrheintals von Lorch nach Kestert beschrieben. Etwas irritiert haben mich letztlich nur die unterschiedlichen Angaben zur Länge der Tour. Lt. Outdoor beträgt die Gesamtstrecke 56,5 Kilometer, in meinem Wanderführer aus der Reihe Wandern kompakt werden 52 Kilometer angegeben und in der Routenbeschreibung der offiziellen Internetseite des Rheinsteigs 48 Kilometer. Im Nachhinein würde das Gefühl in meinen Beinen und Füßen wohl am liebsten der längsten Angabe glauben schenken.

Über das Globetrotter-Forum lernte ich Matthias kennen, der kurzfristig beschloss die Tour mitzumachen. So trafen wir uns dann am Ortseingang von Massenheim, wo er mich Karfreitag in der Frühe abholte. Dann fuhren wir über die A66 in Richtung Rhein, vorbei an Eltville, durch Rüdesheim und gelangten dann auch schon bald nach Lorch. Parkmöglichkeiten gab es dort glücklicherweise genug entlang des Rheins.
Wir entschieden uns, statt der erst geplanten zwei Solozelte doch das
Hilleberg Nallo 2 GT, das Matthias als Alternative im Kofferraum liegen hatte, auf unsere Rucksäcke aufzuteilen. Wer hätte gedacht, dass ich mal die Gelegenheit bekäme, in solch einem Zelt zu übernachten...
Alsbald begaben wir uns auf die Suche nach dem Einstieg zum Rheinsteig, überquerten die Wisperbrücke, bogen in den Weichselberg ein und folgten dem von nun an allgegenwärtigen blau-weißen Rheinsteigzeichen einen Hohlweg steil aufwärts zur Ruine Nollig. Das Gewicht der gut gefüllten Trekkingrucksäcke machte schon diesen ersten Anstieg recht anstrengend und sollte uns einen Vorgeschmack auf die kommenden drei Tage geben. Die meisten Wanderer hatten lediglich leichte Tourenrucksäcke dabei und waren immer wieder erstaunt uns mit dem in ihren Augen unglaublich vielen Gepäck die Etappen bewältigen zu sehen. Anderen Trekkern zu begegnen hatte dann immer etwas Beruhigendes, und Gleichgesinnte traf man auch tatsächlich immer wieder mal an.

Nach der Ruine Nollig, welche früher Bestandteil der Lorcher Befestigungsanlage war, führte uns der Weg durch ein Wildgatter auf dem Panoramaweg Lorchhausen weiter aufwärts. Die kommenden Tage sollten wir wie hier immer wieder Weinberge und Gebüsche mit duftenden, weiß blühendem Weiß- und Schlehdorn, Berberitze und Kreuzdorn als Wegbegleiter haben.
Über den Rheingau-Riesling-Pfad hinab ins Betzbachtal und auf der anderen Seite wieder hinauf gelangten wir zur Wirbellay mit einer schönen Aussicht auf das Rheintal und das linksrheinische Bacharach.
Immer wieder fasziniert war ich von der sich ständig verändernden Landschaft. In das Niedertal hinab führte uns der Weg durch Schieferschutthalden und schließlich gelangen wir unten im Tal im Laubwald an die hessisch - rheinland-pfälzische Grenze. Hier standen sich früher die Galgen des Mainzer Hochgerichtes und die des kurpfälzischen Hochgerichtes gegenüber. Am Grenzpunkt findet sich an einer Infotafel auch ein Grenzbuch für Wanderer, in welchem sie ihre Eindrücke festhalten können. Dann geht es auf der anderen Seite wieder steil den Dr.-Paul-Claus-Pfad hinauf und schließlich hinter ins Schenkelbachtal. Kaub wäre eigentlich schon recht nah gewesen, wie ein Wegweiser zum Bahnhof Kaub anzeigt, aber der Rheinsteig führt in dem Tal erst noch mal vom Rhein weg und beschreibt eine weit ausholende Schleife über den Aussichtspavillon, das Volkenbachtal und die Burg Gutenfels. Zwischendurch konnten wir auch schon einen Blick auf die i
nmitten des Rheinstroms gelegene Burg Pfalzgrafenstein erhaschen. Sie ist neben der Marksburg und der Burg Boppard die einzige nie zerstörte Burg im Oberen Mittelrheintal, was sicherlich auch mit ihrer Lage zusammenhängt.

In Kaub wieder auf Rheinhöhe angekommen beschließen wir auf Anraten eines älteren Ehepaares die Heckenwirtschaft aufzusuchen. Hier wollten wir unsere Wasservorräte wieder auffüllen und rasten. Auf der Terrasse des Lokals treffen wir zwei Jungs, die ebenfalls mit den Rucksäcken unterwegs waren, sich in der Heckenwirtschaft aber dazu hinreißen ließen, von dem Wein zu probieren. Bis wir kamen, hatten sie schon ein Grinsen im Gesicht. Ihr Plan sah nun nur noch vor, sich anständig zu laben und dann mit dem nächsten Rheinschiff gemütlich zurück zu fahren. Wir bestellten uns eine Kleinigkeit zu Essen und die nette Köchin füllte uns derweil wieder unsere Wasserbehältnisse auf.
Schließlich wurde es Zeit für die letzte Etappe. Wir wollten irgendwo einen Platz für das Zelt finden und hatten bis zur Dämmerung noch ein paar Stunden Zeit. Also begannen wir den Aufstieg nach Dörscheid. Zuerst folgten wir einer kleinen Straße in Serpentinen den Hang hinauf. Eine geschnitzte Figur und ein Kasten mit Türen daneben waren nach stetem Serpentinenlaufen eine willkommene Möglichkeit stehen zu bleiben, um unsere Neugier zu stillen. Dann hielt direkt neben uns ein Auto und ein Mann und eine Frau stiegen aus. Im ersten Moment hatte ich den irrsinnigen Gedanken, sie würden uns nun aus Mitleid einsammeln und mit nach oben nehmen, aber wie sich recht schnell herausstellte, war das ein Winzer, dem dieser Kasten gehörte und in dem Kasten waren kleine Probe-Weinflaschen und Weinprobiergläschen. Für einen Obulus von zwei Euro, der in eine kleine Kasse zu entrichten war, konnte sich der durstige Wanderer hier einen kleinen Schluck Riesling gönnen. Die vielen geleerten Flaschen und das Gästebuch zeugten von vielen dankbaren Menschen. Wie die Winzersfrau uns erzählte, sind die Leute überraschender Weise auch immer ehrlich. Der Inhalt der Kasse hat bisher immer gestimmt. Diese Gelegenheit war auch mir willkommen, um mir eine kleine Flasche Wein für den Abend mitzunehmen.

Unser Weg verließ an dieser Stelle die Straße und führte weiter stetig hinauf. So langsam kam ich an einen Punkt, wo mir fast jeder Platz zum Aufschlagen des Zeltes recht gewesen wäre, aber wir stiegen trotzdem weiter hoch und erreichten kurz vor Dörscheid endlich die Höhe. Vorbei an einer Weide mit Alpakas, einer wolligen Lamaart, entdeckten wir ein Schild mit einem Hinweis auf Heidis Wandererstop. 0,2er Getränke bot Heidi auf dem Schild für einen Euro an. Hier wollten wir noch einmal unsere durstigen Kehlen ordentlich befeuchten. Heidis Wandererstop war ein Wohnmobil, vor welchem ein paar Brauereigarnituren aufgebaut waren.
Auch eine nette Idee.
Wie wir so die letzten Meter des Weges gelaufen kamen, müssen wir wohl schon wie zwei Verdurstende ausgesehen haben. Heidi versorgte uns gleich mit leckerem naturtrübem Apfelsaftschorle. Davon tranken wir dann auch mehrere Gläser. Mit den netten Leuten dort kamen wir während der Rast recht schnell ins Gespräch und als sie hörten, dass wir einen Platz für unser Zelt suchten, bot eine Frau ohne Zögern ihre Wiese an, welche wir nach ihrer Beschreibung am Ortsrand finden sollten (An dieser Stelle noch einmal lieben Dank an Familie Lietz). Heidi füllte uns sogar noch leihweise einen kleinen Kanister mit Trinkwasser auf. So konnten wir direkt neben dem Rheinsteig unser Lager aufschlagen. Nach einer warmen Mahlzeit genossen wir noch das Fläschchen Riesling und beendeten bald darauf müde den Tag.

Morgens um 7:30 Uhr begann unser zweiter Tag. Leider hatten wir das Außenzelt nicht gescheit abgespannt und die Lüftungen des Innenzeltes verschlossen gelassen. So hatten wir dann recht viel kondensierte Feuchtigkeit im Zelt, welche sich auf unsere Daunenschlafsäcke übertrug. Die brachten wir dann schnell zum Trocknen an die frische Luft. Der Morgen war noch recht diesig und kalt. Heißer Kaffee zum Frühstück war mir da sehr willkommen. Dann packten wir wieder unsere Rucksäcke. Die ersten Wanderer waren zu der Zeit schon an unserem Zeltplatz vorbei gelaufen. Wir verabschiedeten uns noch schnell bei unserer netten Gastfamilie und bekamen noch Wasser aus der Osmoseanlage für unsere Vorräte, dann begann auch für uns die nächste Tagesetappe. Laut Wanderführer die Königsetappe, von der wir aber schon am Vortag ein Stück abgeknabbert hatten.
Begleitet von einer netten Wandergruppe verlief der Weg zuerst über Wiesen bis zu einem Pavillon auf der Hahnenplatte. Hier hatte man, wie schon so oft auf der Strecke, einen wunderbaren Blick über das Rheintal. Nach einer kleinen Pause zum Fotografieren ging der Weg weiter Richtung Rossstein. Den Pfad liefen und kletterten wir durch lichten Niederwald und blühende Büsche die Felsen hinab und gelangten schließlich in einen Wald. Hier war in meinem Wanderführer die Alte Burg verzeichnet. Außer einem Schild war zwischen den Bäumen allerdings nichts zu sehen, bis wir realisierten, dass der Hügel dahinter alles war, was von der ehemaligen Burg Rineck übrig geblieben war. 1359 von Pfalzgraf Ruprecht begonnen, wurde der Bau scheinbar schon kurze Zeit später wieder zerstört.
An einer Schutzhütte vorbei gelangten wir schließlich an den Abstieg, der uns ins Urbachtal führte. Gegenüber konnte man auf den Felsen bereits den gegenüber liegenden Aussichtspavillon sehen, aber bis dahin war es noch ein gutes Stück. Zuerst ging der Weg
nach hinten und hinab. Dabei konnten wir auf der anderen Seite am Hang den Pfad erkennen, der uns später wieder steil nach oben klettern lassen sollte. Dies geschah dann teilweise über recht unregelmäßige Stufen und war dadurch zumindest für mich sehr anstrengend und nur mit mehreren kurzen Verschnaufpausen zu bewältigen. Dann endlich an dem Pavillon anzukommen, welchen wir schon von der anderen Talseite fotografierten, war ein wirklich gutes Gefühl. Zu dem Zeitpunkt hatten wir auch noch keine Ahnung davon, was uns auf der Tour noch erwarten würde.

Durch das Bornichtal hindurch näherten wir uns schließlich langsam der Loreley. Der Weg wurde wieder breiter und führte vorbei an einem Hof, wo müde Wanderer rasteten. Ein kleines Stück dahinter eröffnete sich uns durch eine lichte Baumstelle plötzlich ein schon fast spektakulärer Blick auf den Spitznack. Diese Felsnase ragt über dem Hang auf und verführt geradezu, bestiegen zu werden. Vorne stehend, in der Höhe und mit dem Wind, fühlte ich mich ein ganz klein wenig nach Irland auf die Cliffs of Moher versetzt. Die Loreley war auch schon fast greifbar nah. Vorbei am Campingplatz gelangten wir dann auch bald hin.
Die Loreley ist touristisch erschlossen und war über Ostern entsprechend gut besucht. Reisebusse kamen und gingen, Ströme von Touristen stiegen aus, liefen vor an die Aussichtspunkte, fotografierten, gingen zum Souvenirladen oder ins Restaurant, stiegen wieder in ihre Busse und wurden wieder weggekarrt. Für uns nicht wirklich der Höhepunkt der Tour. Wir beschlossen zum Campingplatz zurück zu laufen und dort für die kommende Nacht unser Zelt aufzuschlagen. Dort wurden wir an eine kleine Wiese verwiesen, wo bereits ein paar kleine Zelte standen. Unser Nachbar erzählte mir, dass er an diesem Morgen gegen sieben von Lorch aus los gelaufen sei. Seine erste Rucksacktour. Sonst wäre er normalerweise immer mit dem Rad unterwegs. Wir waren für die selbe Strecke schon den zweiten Tag unterwegs! Noch jetzt beim Schreiben ist mir unbegreiflich, wie man diese Strecke mit den vielen teils steilen und langen Auf- und Abstiegen mit dem Trekkingrucksack in einem Tag bewältigt. Die Erschöpfung sah man ihm aber auch an und entsprechend früh verschwand er dann auch in seinem Zelt.
Ich genoss meine ersehnte Dusche, dann machten wir es uns an einem Tisch mit zwei Bänken gemütlich, packten unsere Verpflegung aus und begannen zu kochen.
Den Platz nutzten auch zwei Brüder aus Ratingen als Basecamp für ihre Tagestouren. Da sie mit dem Auto zum Campingplatz angereist waren, hatten sie auch ein komfortableres Lager aufbauen können und sich sogar einen Grill besorgt. Von den vielen Bratwürsten gaben sie uns dann auch noch etwas ab. So kamen wir ins Gespräch und wie sich bald herausstellte, hatten sie beide
schon meine bevorstehende Schottlandtour gemacht. Damit hatten wir ausreichend Gesprächsstoff, bis uns die Dunkelheit und Kälte in unsere Schlafsäcke trieb.

Der Morgen unseres letzten Tages startete auch recht kühl. Dieses Mal war immerhin das Zelt richtig abgespannt und das Innenzelt nicht so nass wie am Vortag. Dadurch hatten dann auch unsere Daunenschlafsäcke nicht so viel Feuchtigkeit abbekommen. Draußen war alles voller Raureif und über dem Rheintal hing noch der Morgennebel. Zum Frühstück gesellte sich der frisch erholter Nachbar zu uns. Er stellte sich als Dietmar aus Frankfurt vor. Als Anwalt hat er wohl einen recht zeitintensiven Job und geht zum Ausgleich fast täglich joggen. Das erklärte dann wohl auch die Kondition.

Unser Weg begann an diesem Morgen erneut vorne an der Loreley und führte über den Galgenkopf durch Wiesen und Wald weiter hinauf nach Heide. Dort am Sportplatz vorbei führte der Weg direkt am Hang entlang und hinab, an der Burg Katz vorbei, welche sich seit 1989 in japanischem Privatbesitz befindet. Der Kaufpreis soll seinerzeit über vier Millionen Mark betragen haben. Nach dem Abstieg folgte dann gleich der nächste Aufstieg zum Patersberg, wo uns vorne der Dreiburgenblick erwartete. Von hier konnte man auf die bereits hinter uns liegende Burg Katz schauen, über dem Rhein auf die Burg Rheinfels, sowie auf die noch vor uns liegende Burg Maus. Nach einer kleinen Rast stiegen wir hinab ins Hasenbachtal. Am gegenüberliegenden Hang lag der Friedhof von St. Goarshausen, wo wir am Wasserhahn für das Gießwasser unsere Vorräte wieder auffüllten, bevor wir uns an den steilen Anstieg machten. Über das Nocherner Brünnchen gelangten wir schließlich an die Serpentinen, welche uns abwärts an der Burg Maus vorbeiführten. Hier begegneten wir unsere netten Gastgebern aus Dörscheid, auf deren Wiese wir unsere erste Nacht verbringen durften. Wer den Eintritt investiert, der kann auf der Burg Maus noch eine Vorführung des Adler- und Falkenhofs anschauen.
Unten in Wellmich angekommen begann vor uns der Bergbau- und Landschaftspfad, der auf einer Länge von 5 Kilometern über die Geschichte des Bergbaus informiert. Der Weg verlief in scheinbar endlosen Serpentinen durch den Wald aufwärts und schließlich oben angekommen erreichten wir die große Hütte auf dem Sachsenhäuser Feld. Dies wäre eine der wenigen Hütten auf dem Weg gewesen, welche tatsächlich für eine Übernachtung getaugt hätte.
Unsere Füße hätten es uns auch gedankt, wenn wir geblieben wären. Leider sahen unsere Wasservorräte zu diesem Zeitpunkt allerdings recht spärlich aus. Also beließen wir es bei einer ausgedehnten Rast.

Weiter verlief der Rheinsteig vorbei an einer Schiefer-Halde über das
Ehrental auf einem felsigen Pfad an der Pulsbachklamm entlang. Schließlich erreichten wir Oberkestert. Unserem Ziel fühlten wir uns schon zum Greifen nah, aber das letzte Stück hinunter nach Kestert zog sich dann noch mal gut in die Länge. Außerdem war das Laufen auf dem steilen Pfad abwärts durch den losen Schotterbelag nicht so angenehm. Endlich unten angekommen gelangten wir recht schnell an den kleinen Bahnhof von Kestert. Für 4,50 Euro gelangten wir mit der Regionalbahn in etwa 15 Minuten wieder zurück nach Lorch. Kaum zu glauben, dass wir für diese Distanz zu Fuß über die Rheinhöhen drei Tage unterwegs waren.

Rückblickend war die Tour zwar anstrengend, aber landschaftlich wirklich wunderschön. Sollte jemand allerdings Trekking durch einsame Landschaften bevorzugen, wird er hier nicht glücklich. Der Rheinsteig ist nämlich ein gut frequentierter Wanderweg. Dafür hatten wir während der drei Tage viele nette Begegnungen.
Anfangs hatten wir noch darüber nachgedacht, uns zur Übernachtung auf der Strecke an die im Wanderführer verzeichneten Wanderhütten zu halten, aber die typischen Pavillons auf der Strecke sind überwiegend eher ungeeignet dafür, da sie für zwei Personen zu klein sind und auch nicht unbedingt viel Schutz vor Wind und Feuchtigkeit bieten. Wir kamen unterwegs
nur an wenigen richtige Wanderhütten vorbei, aber die passten nicht in unsere Etappenplanung. Die Ratinger Brüder, die wir auf der Loreley kennengelernt hatten, waren am Rheinsteig wohl auch schon wild campen, berichteten aber von Begegnungen mit Wildschweinen. Dies sollte jedoch sicherlich keine Regel sein. Einige nette Plätze hätte ich unterwegs gesehen. Immer wieder trifft man aber auch auf Schilder, welche auf den Landschaftsschutz verweisen und unter anderem auch das Zelten verbieten.
Als Trekker sollte man alle Möglichkeiten nutzen, um seine Wasservorräte aufzufüllen. Ich war mit einem 2-Liter-Trinksystem im Deckelfach unterwegs und bekam gerade auf der letzten Etappe einen echten Engpass. An der Schutzhütte auf dem Sachsenhäuser Feld hätten wir gerne nochmal unser Lager aufgeschlagen, aber der nächste Bach, an dem ich mir dann endlich Wasser rausfiltern konnte, war kilometerweit weg.

Galerie zur Tour:
Rheinsteig

Verweise

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