Dienstag, 1. Juni 2010

Ohne Geld bis ans Ende der Welt

Seit gestern läuft im Digitalfernsehen auf ZDF_neo eine etwas andere fünfteilige Dokumentation. Der Reporter Michael Wigge stellt sich im Selbstversuch der unglaublichen Herausforderung, ohne Geld von Berlin in die Antarktis zu reisen - allein mit seinem dreißig Kilo schweren Rucksack, zwei Kameras und zahlreichen unkonventionellen Ideen.
Diese Woche täglich um 19 Uhr. Wer kein Digitalfernsehen empfängt, Folgen verpasst hat, oder einfach noch einmal schauen möchte, sollte bei der ZDF Mediathek vorbeischauen.
Natürlich ist zu der Serie auch ein Buch erschienen, das zum Beispiel bei Amazon bestellt werden kann:



EDIT 11.06.10:
Stefan machte mich ja durch seinen Kommentar zu diesem Posting auf seine Seite "my home is my car - and my garden is the world" aufmerksam. Seit Februar 2007 ist er nun mit seinem zum Wohmobil umgebauten IVECO Pferdetransporter auf Achse und hat wirklich einiges darüber zu berichten, wie man sich auch ohne dickes Bankkonto auf einer so langen Reise durchschlägt. Meinen Respekt! Und mein Rat an alle Interessierten: Hineinklicken und Lesen.

Kommentare:

Stefan hat gesagt…

Das erinnert mich ein bisschen an Peking Express. Diese Big Brother Reise Version von RTL2. Die Kandidaten mussten sich mit einem Euro am Tag von Moskau nach Peking durchschlagen.
Damals war ich noch in Deutschland und hatte Fernsehen. Schon damals habe ich die Glaubwürdigkeit der Sendung angezweifelt. Ich denke es ist recht einfach ein Kostenloses Bus Ticket zu bekommen wenn Mann ein 3 köpfiges Kamerateam hinter sich herschleift das auch ein Ticket braucht und dieses auch bezahlt.

Die Realität schaut anders aus. Ich bin seit 2007 unterwegs, auf diesen Beitrag aufmerksam wurde ich aus Istanbul. Ich habe mich vollständig während der Reise refinanziert und bin sogar im Plus Bereich. Das heißt ich reise ohne Geld und weis wovon ich spreche. Ich besitze aber so viel Verstand nicht ganz ohne Bares unterwegs zu sein und suche mir Jobs bevor das Geld alle ist. Dazu kommt ein sehr bescheidener Lebensstiel. Dumpster diving (Nahrung die Suppermarktketten entsorgen) Angeln, hier und da mal eine Brenneselsuppe. Ich will der einheimischen Bevölkerung ja nicht zur Last fallen und um alles und jedes betteln bei Leuten die selbst noch weniger haben als ich der ich so tue als sei ich arm.
Vielleicht interessiert sich ja wer dafür. Ich halte meine Reiseberichte für realistischer.

Grüsse aus dem Land des Döner
Stefan

Kongo hat gesagt…

Hallo Stefan,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich halte auch nichts von solchen Berichten, wo die Leute von Kamerateams begleitet werden, aber in diesem Fall war es so, dass der Autor ganz alleine mit seinen zwei Kameras unterwegs war. Dumpster diving gehörte da für ihn ebenso dazu, wie Jobben für eine Überfahrt auf einem Frachter etc. Er hatte allerdings ganz klar den TV-Bonus.

Auf Deine Seite werde ich in diesem Beitrag nun aber als Nachtrag hinweisen. Hut ab und weiterhin viele positive Reiseeindrücke!

Stefan hat gesagt…

Danke,

Ich habe mir im Internet 2 Folgen dieser Sendung angeschaut und hab mir gedacht alles erstunken und erlogen! Die genauen Hintergründe hab ich mir nicht angeeignet aber die Aufnahmen wirkten zu professionel als das sie von einem alleine hätten gemacht werden können. Wie Filmt der sich selbst? Klar mit nem Stativ aber ... ich glaub das nicht so ganz. Ich hab damals halt immer Peking Express geschaut und das war einfach albern. Warum ich es dennoch gegukt hab weis ich ned so genau. Als ich diesen gehypten Medinenrummel um die neue Sendung gesehn hab, hab ich mir gedacht tu deinen Senf dazu und kommentiere diesen Beiträge. Das hab ich getan.
Ich wünsche alles gute aus mitlerweile Bulagrien. Diese Visa Kacke *grr, aber ich bekomme das hin und dann gehts weiter :-)