Montag, 23. Mai 2011

Outdoor und Nachhaltigkeit

Im Rahmen des Themenspecials Outdoor und Nachhaltigkeit veranstaltet Outdoor.de eine so genannte Blogparade zu der Frage, ob der Outdoor-Branche aufgrund ihrer Affinität zur Natur eine besondere Rolle beim Thema Nachhaltigkeit zukommt. Blogger, die sich an dieser Blogparade beteiligen und ihre Meinung veröffentlichen, sollen über ein Trackback mit Outdoor.de verlinkt werden. Auf diese Weise fasst der veranstaltende Blog alle Beiträge zum Thema in einem Artikel zusammen.

Natürlich passt es ins Bild, dass gerade die Outdoorbranche einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen sollte, aber sollte dies nicht auch auf viele andere Branchen, wie Holzverarbeitung, Druck- und Papierbranche etc. zutreffen? Oder bedenke man die ganzen Prozesse, die Unmengen an Wasser verbrauchen. Hierzu zählt auch die ach so hoch gelobte Recyclingbranche. Was nützt es, wenn sich eine Nieschenbranche verstärkt um Nachhaltigkeit bemüht, das weite Feld der Hersteller von Consumer-Produkten sich dafür aber nicht interessiert? Welcher jugendliche Konsument von Trend-Elektronik schert sich zum Beispiel um die Nachhaltigkeit des Herstellungsprozesses? Sicher muss man irgendwo anfangen Zeichen zu setzen, aber sind in der Outdoorszene nicht eh schon viele Menschen sensibilisiert? Was wird aber aus der breiten Masse? Geiz ist geil und das Handy von gestern ist heute schon alt und unpopulär. Die Medien machen uns zum Konsumsklaven und alle stopfen sich die Taschen voll. Ist das ethisch? Kaum. Die Gesellschaft verkommt und verdummt durch immer intensivere Weichspülung im TV. Immer schön ablenken von den wirklich wichtigen Problemen und lieber die nächste Eintagsfliege auf dem Weg zum "Superstar" oder "Topmodel" verfolgen. Ich muss da irgendwie schon wieder an diese Komödie Idiocracy denken...
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